Archiv des Autors: saskia

Annual Art Auction
11. Dezember 2021; Start: 19 Uhr – Analog/Digital

Alljährlich abschließende Kunstversteigerung mit Werken von 32 ausgewählten Künstler:Innen.
Die Auktion findet digital und eventuell analog statt. Alle Werke können eine Woche vorab online oder
ab dem 8.12. vor Ort besichtigt werden. Es gelten die tagesaktuellen Hygienebestimmungen.

Teilnehmende Künstler:Innen:
Sophie Innmann, Nadjana Mohr, Tristan Rolin, Mona Schmidtke, Birgit Kunz, Raphael Masche, Renke
Brandt, Matias Romano Aleman, Frauke Bohge, Wilfrid Grössel, Forster Herchenbach, Sarah Inhoffen, Juana Anzellini, Alsino Skowronnek, Joris Hunold, Hannes Hoelzl, Nikolas Claussen, Regina Kelaita, Anais Edely, Barbara Proschak, Chrisse Kunst, Dan Peng, Karmen Kraft, Nils Kasiske, Pauli Beutel, Sven Lindhorst-Emme, Franca Franz, Ivana de Vivanco, Patrick Brandt, Emma Wilhelm, Stefan Schwarzer und Stefan Jäschke.

KUNSTVERMITTLUNG im Raum für drastische Maßnahmen

Der Raum für drastische Maßnahmen versteht sich als Vermittler zwischen Kunst und Gesellschaft.
Wir wollen Kunst (be-)greifbar und zugänglich machen. Das in den künstlerischen Arbeiten enthaltene Wissen entlocken wir durch praktische und theoretische Auseinandersetzung und untersuchen dieses zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern.
Im Rahmen der laufenden Ausstellungen bieten wir deshalb themenbezogene workshops für Gruppen von bis zu 10 Personen jeden Alters an. 
Als Ausgangspunkt für unsere Workshops dienen einzelne Aspekte der gezeigten Kunst zur Inspiration, wie z.B. Material, Farbe, Techniken, Werkzeuge, Arbeitsweisen und Inhalte. In dem wir mit den Teilnehmenden diesen Zugang aufgreifen und praktisch dazu arbeiten, kommen wir in einen intensiven Austausch über Kunst und Kultur.

Anfragen unter: workshop@rpunkt.org

Traummalerei / Traumgeschichten dichten

Der workshop „Traummalerei“ fand mit der Künstlerin Franca Franz und der Pädagogin Arife Yalniz zu der Ausstellung „Soft Crash“ im Raum für drastische Maßnahmen statt. Die Ausstellung diente als Inspiration und die Kinder fertigten ihre eigenen Werke an. Der Workshop fand im Rahmen des Kinder Kultur Monat statt.

In dem Workshop „Traumgeschichten dichten“ unterstützen die Künstlerin Franca Franz und der Autor Michael Hüttenberger die Teilnehmenden ihre eigenen Geschichten zu den Kunstwerken zu dichten. Der Workshop fand im Rahmen des Kinder Kultur Monat statt.

Franca Franz – Soft Crash

Franca Franz
Soft Crash

Malerei / Zeichnung / Objekte

Eröffnung 8. Oktober 2021 ab 19 Uhr, Eröffnungsrede von Katrin Sperry

Ausstellung 9. – 30. Oktober 2021

Gespräch/Moderation mit Anna Schade 23. Oktober 2021, 19 Uhr

Die Ausstellung Soft Crash spielt mit der Wechselwirkung von Anspannung und Entspannung,
die als Alb- und Eindrücke Spuren in uns hinterlässt.
Durch das (re-) konstruieren von (Traum-) Erinnerungen begibt sich Franca Franz mit ihren
Malereien, Zeichnungen und Objekten auf die Suche nach Momenten, in denen sich die
Innenwelt in der Außenwelt spiegelt und vice versa.

Workshop für Kinder, „Traummalerei“, 24. Oktober 2021, 13 – 14:30 Uhr / „Traumgeschichten dichten“, 15:30 – 17 Uhr im Rahmen des Kinder Kultur Monat www.kinderkulturmonat.de

Fotos: Sedlar & Wolff

Franca Franz
Soft Crash

Paintings / Drawings / Objects

Opening, 8. October 2021 starts 7 p.m., Opening speech by Katrin Sperry

Exhibition 9. – 30. October 2021

talk/moderation with Anna Schade 23. October 2021, 7 p.m.

The exhibition Soft Crash plays with the interaction between tension and easing, which both
leave traces in us in the form of impressions or nightmares.
By (re-)constructing (dream-)memories, Franca Franz uses her paintings, drawings and objects
to search for moments in which our inner world finds its reflection in the outer world and vice
versa.

workshop for children, „Traummalerei“, 24 October 2021, 1 – 2:30 p.m. / „Traumgeschichten dichten“, 3:30 – 5 p.m. as part as the Children’s Culture Month www.kinderkulturmonat.de

Regina Kelaita
Fugue State

Fotografie / Video

Eröffnung. 12. November 2021, Ausstellung 13. November – 4. Dezember 2021

Auf langen, unbestimmten Streifzügen durch die Stadt fotografiert Regina Kelaita alltägliche Details unserer bebauten Umgebung.
Die Aufnahmen bilden ein kontinuierlich wachsendes Archiv von Wiederholungen, Mustern und Rhythmen der Stadt, durchzogen von visuellen Widersprüchen, Sonderbarkeiten und Zufällen.
In der Ausstellung Fugue State zeigt sie Fotografien und Videos, die spielerisch an unserer
Wahrnehmung des Gewohnten rütteln. Die Arbeiten legen eine Absurdität, Poesie und Komik
offen und decken dabei versteckte Beziehungen auf.
So ist sie, in den vom Menschen hinterlassenen Spuren, auf der Suche nach unserer kollektiven
Identität.

Donnerstag 25.November, 20 Uhr
Film Screening / Sneak Preview von zwei bislang unveröffentlichten Dokumentarfilmen über das
jährliche Kunstprojekt “If Paradise Is Half As Nice”, von dem Regina Kelaita ein organisierendes
Mitglied ist.

If Paradise Is Half As Nice #9 by Adam Wakeling, 37min.
(Offizielle Welt Premiere im Niederländischen Fernsehen NPO2 Extra, Dezember 2021)
If Paradise Is Half As Nice #10 by Marieke van der Lippe, 30min. Die Regisseurin wird
anwesend sein.
(Offizielle Welt Premiere beim International Film Festival Rotterdam (IFFR), Januar 2022)
www.ipihan.com

Samstag 04. Dezember, Finissage 17 – 20 Uhr
Anschliessende Wanderung durch den Kiez mit Hot-Gin und Beamer, um einige Hauswände mit Videoarbeiten zu
bespielen.

www.reginakelaita.com

www.instagram.com/rectangular_reg

Regina Kelaita
Fugue State

Photography / Video

Opening, 12. November 2021 starts at 7 p.m., Exhibition, 12. November – 4. December 2021

On long, aimless walks through the urban landscape, Regina Kelaita takes pictures of
commonplace details found in our built surroundings. The images add to a continually growing archive of repetitions, patterns and rhythms of the city infused with visual contradictions, oddities and coincidences. The exhibition Fugue State shows photography and video works that playfully poke at our perception of the ordinary, humorously revealing the absurd and the poetic while uncovering unseen connections. Surveying the traces of the human experience, in search of our collective identity.

Donnerstag 25th November, starts 8 p.m.
Film screening / Sneak Preview of two yet unreleased documentaries on the annual Art Project
“If Paradise Is Half As Nice”, of which Regina Kelaita is an organizing member.


If Paradise Is Half As Nice #9, 2021 by Adam Wakeling, 37min.
(Official world premiere on Dutch TV, NPO2 Extra, December 2021)
If Paradise Is Half As Nice #10, 2021 by Marieke van der Lippe, 30min. The director will be
present.
(Official world premiere at International Film Festival Rotterdam (IFFR), January 2022)
www.ipihan.com


Saturday 04 December, Finissage 5 p.m. – 8 p.m.
Afterwards there will be a stroll around the block with hot gin and a beamer to play videoworks on some
house walls.


www.reginakelaita.com

www.instagram.com/rectangular_reg

attaque(e)r le visible

Körperliche Interventionen #2: Berliner
Experimentalfilme der 80er Jahre

monatlich im Raum für drastische Maßnahmen
kuratiert von Lawinia Rate


Programm November – Dezember 2021:

Experimentalfilme als auch die aktuellsten Entwicklungen des Genres finden hier einen Platz.

attaque(e)r le visible ist eine Experimentalfilmplattform für Projektionen, Treffen, Gespräche, Buchpräsentationen und Vorträge. Sowohl ältere Experimentalfilme als auch die aktuellsten Entwicklungen des Genres finden hier einen Platz. attaque(e)r le visible widmet sich Filmen, die die Konsistenz und den Illusionismus des klassischen Spielfilms durch bewusste Verweise auf seine technische Eingebundenheit, seine Inkohärenz und auf die Materialität des Films stören. Gezeigt werden Arbeiten, die sich durch die Verweigerung stereotyper Bilder und linearer Narration kritisch gegenüber ihrer Mitwelt, normativen Sichtbarkeiten, Formen und Körpern positionieren. Kurz, es geht um Filme, die Selbstverständlichkeiten nicht trauen, um Filme, für die das Wort „normalerweise“ nicht existiert.

Nach Stationen in Paris, Kassel und Köln findet attaque(e)r le visible in Kollaboration mit dem Raum für drastische Maßnahmen nun seine Fortsetzung in Berlin. Die Reihe besteht in diesem Jahr aus zwei Teilen, Körperliche Interventionen und dem Videofest. In monatlichen Projektionen zeigt Körperliche Interventionen ab Mai Experimentalfilme aus den 60er, 70er und 80er Jahren. „Körper“ wird hier im weiteren Sinne verstanden. Es geht nicht lediglich um den menschlichen Körper, sondern ebenfalls um den Körper des Films, seine Materialität, seine photochemikalische Hülle sowie um die Herstellung von Filmen in Kollektiven. Unter anderen könnt ihr euch auf Filme von Dore O., Margaret Raspé, Monika Funke Stern, Ute Aurand und Helga Fanderl freuen. Das an zwei Wochenenden stattfindende Videofest wendet sich neueren Tendenzen im Experiment in Film und Video zu.


6. November 2021 um 19:30 Uhr
Ute Aurand

Anziehen, 1979, 16 mm, 8 min.
Schweigend ins Gespräch vertieft, 1980, 16 mm, 8 min.
Oh! die vier Jahreszeiten, 1986–88 16 mm, 20 min. (zusammen mit Ulrike
Pfeiffer)
Maria und die Welt, 1995, 16 mm, 15 min.


Schon während ihres Studiums an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin wendet sich Ute Aurand, u.a. mit Ulrike Pfeiffer, dem experimentellen Film zu, welcher an einer Filmhochschule eher als eine Art Übung verstandenm wird. Ute Aurand lässt sich nicht von den Gepflogenheiten einer Filmschule unterkriegen und von Anfang entfalten sich ihre Filme, wie sie sagt, aus einer „inneren Notwendigkeit heraus“. Inspiriert von Margaret Tait und Jonas Mekas und angeregt durch den Moment, eine Stimmung, ein Bild oder einen Klang, macht sie andere Filme: poetische Titel, fehlende Dialoge, eine beobachtende, sensible auf die Mitwelt reagierende, immer suchende Kamera und eine während des Filmens entstehende Montage. So kam auch ihr erster Film „Schweigend ins Gespräch vertieft“ zustande, für den sie 1981 in Oberhausen den Experimentalfilmpreis erhielt.
Ute Aurand wird anwesend sein.

Vorführung digital und in 16 mm.


7. Dezember 19:30 Uhr
Helga Fanderl

Kompilation ausgewählt durch Helga Fanderl

Der 8 mm-Projektor mitten im Publikum und sein leises Rattern sind ein Charakteristikum der Vorführungen von Fanderls Filmen. Ihre Vorführprogramme, die sie Kompositionen nennt, gestaltet sie meist selbst und das Vorführen übernimmt sie ebenfalls. Eigentlich wollte Fanderl Dichterin werden. Der Zufall wollte es, dass sie Anfang der 80er Jahre den 8 mm-Filmkurs von Urs Breitenstein besuchte. Seitdem hat das Filmen sie nicht mehr losgelassen. Ihre Filme sind Gedichte, statt mit einem Stift dichtet Fanderl mit der Kamera. Später studierte sie bei Peter Kubelka und Robert Breer, wo sie den Experimentalfilm kennenlernte. Fanderl „schneidet“ und „montiert“ ihre Filme in der Kamera, sie bearbeitet sie nie nach. Entweder gelingt der Film oder er wird nicht gezeigt.
Helga Fanderl wird anwesend sein.

Vorführung: Original Super 8

Achtung:
Limitierte Anzahl an Sitzplätzen! Um Anmeldung via E-Mail wird gebeten:
contact@attaqueerlevisible.com

3G Regel – Einlass mit tagesaktuellem negativen Corona-Test, vollständigem Impfnachweis oder Nachweis der Genesung. Masken sind im Innenbereich erforderlich.

attaque(e)r le visible

Corporal Interventions #2 – Berlin Experimental Films from the 80s


Monthly at Raum für drastische Maßnahmen

curated by Lawinia Rate


Programme November – Dezember 2021:

attaque(e)r le visible is an experimental film platform for projections, meetings, talks, book presentations and lectures. Older experimental films as well as the most recent developments of the genre find a place here. attaque(e)r le visible is dedicated to films which perturb the consistency and illusionism of the classical film by consciously referring to the technical embeddedness of the film, its incoherence and materiality. The works on display are marked by refusing stereotypical images and linear narration, their critical position towards the co-world, normative visibilities, forms and bodies. In short, it is about films which do not trust the self-evident, and for which the word ’normally‘ does not exist.


After stops in Paris, Kassel and Cologne, attaque(e)r le visible now continues in Berlin in collaboration with the Raum für drastische Maßnahmen. The series consists of two parts, Corporal Interventions and a Videofest. The main theme of the monthly film programme Corporal Interventions is the body, which is understood here in a broader sense. It is not only about the human body, but also about the body of film, its materiality, its photochemical envelope, and the working on films in collectives. In this connection attaque(e)rle visible looks back at the experimental film history of the 60s, 70s and 80s in Germany. You can look forward to films, among others, by Helga Faderl, Dore O., Margaret Raspé, Monika Funke Stern and Ute Aurand. The Videofest, which takes place on two weekends, focuses current tendencies in experimental film and video.

6 November, 7:30 p.m.
Ute Aurand

Anziehen, 1979, 16 mm, 8 mins
Schweigend ins Gespräch vertieft, 1980, 16 mm, 8 mins
Oh! die vier Jahreszeiten, 1986-88, 16 mm, 20 mins (co-director Ulrike Pfeiffer)
Maria und die Welt, 1995, 16 mm, 15 mins

Already during her studies at the German Film and Television Academy Berlin (DFFB), Ute Aurand, among others with Ulrike Pfeiffer, turned to experimental film. At a film school experimental film is rather understood as a kind of exercise. Ute Aurand did not submit to the conventions of a film school, and from the beginning she made her films, as she says, “out of an inner necessity”. Inspired by films of Margaret Tait and Jonas Mekas, and stimulated by a moment, a mood, an image or a sound, she makes different films: poetic titles, a lack of dialogues, an observing, always searching camera, which reacts sensitively to the surroundings, and a montage that is created while filming.
This is also how her first film “Schweigend ins Gespräch vertieft” came about, for which she received the Experimental Film Award in Oberhausen in 1981.


Guest: Ute Aurand
Digital and 16 mm

7 December, 7:30 p.m.
Helga Fanderl

An 8 mm projector in the middle of the audience and its quiet rattle are a characteristic of the screenings of Fanderl’s films. She usually compiles her screening programmes, which she calls “compositions”, herself, and she also operates the projector. Fanderl actually wanted to become a poet. By chance, she attended Urs Breitenstein’s 8 mm film course in the early 1980s. Filming has remained with her ever since. Later she studied with Peter Kubelka and Robert Breer, where she became acquainted with experimental film. Fanderl’s films are poems. Instead of using a pen, Fanderl writes poetry with her camera.
She “cuts” her films within the camera, and never reworks them. Either the film succeeds or it will not be shown.


Guest: Helga Fanderl
Special screening in the original Super 8 version

Limited number of seats! If you would like to attend the screening, please send an email to: contact@attaqueerlevisible.com.

Admission with 3G: daily negative corona test, full proof of vaccination or proof of recovery. Masks are required inside.

© Studio Lindhorst – Emme

© Studio Lindhorst – Emme