AWOL

Vernissage am 29.06. ab 19:00 Uhr

Ausstellung: 29.06. – 11.07.2017

Finissage am 11.07. 18:00 – 22:00 Uhr

 

AWOL zeigt 9 junge internationale Positionen, die sich anhand verschiedener Medien mit den Themen Abwesenheit, Kommunikation und Zensur auseinandersetzten.

Anna Carolina Natterer
Lucas Odahra
Marijana Radovic
Daniel Rossi
Ingrid Orgenstedt
Anna Sörenson
Oliver Krebeck
Marion Kliesch
Takuya Oshima

 

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Wenn die Kiwis beim Schneiden vom Brettchen flutschen

Vernissage am 08.06.2017, 19Uhr

Ausstellung: 08. – 18.06.2017

Öffnungszeiten Fr – So 14-17Uhr

Moritz Biele
Fotografie und Rauminstallation

„Ein ausgeprätes Interesse für Nischen führt Moritz Biele auf tonale Abwege, literarische Entgleisungen und visuelle Randinteressen“

Renke Brandt
Fotografie

„Renke Brandt zeigt sein klebriges Käsebilder-Oeuvre, klärt über Ohrläppchenlängendifferenzen auf und offenbart neben Rosenroboter-Nudes erstmalig seine mysteriören, lange geheim gehaltenen Lahmacun-Paintings.

Christiane Deibel
Fotografie

Neues aus dem Powershop. Private Immobilien im Fleischwolf der digitalen Fotobearbeitung.

Franziskus Dornhege
Fotografie

Wovon der Mensch ausser Luft und Liebe sonst noch leben kann. Foodporn aus dem Alltag eines Majo-Fanatikers.

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Robert Brandes / Franz Klommer – Eine Doppelausstellung


Eröffnung: Fr 12.05.2017, 19 Uhr

Ausstellung: Sa 13.05. bis So 14.05.2017

Öffnungszeiten: 14 bis 19 Uhr

 

Robert Brandes hat an der HfbK Dresden Bildhauerei studiert und findet seine Ansatzpunkte im Alltäglichen und Banalen.

Franz Klommer ist Musiker und hat nichts studiert außer das Internet.

Beide treffen sich im Raum für drastische Maßnahmen und arbeiten sich ab an überstrapazierten Begriffsmonstern von Authentizität bis Identität.

„Nimm dir, was du brauchst, am besten friss mich auf.“ (Franz Klommer)

www.robertbrandes.de

www.soundcloud.com/franzklomme

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Kay Ruhe – レトロ

Vernissage 21.04. – 19:00 Uhr

 

Ausstellung: 21.04.2017 bis 05.05.2017

 

Öffnungszeiten: 25./26./27.04. 18:00 – 20:00 Uhr

 

Finissage: 05.05.2017 ab 19:00 Uhr

 

Modefotografie ist meist ein in Szene gesetztes Modell, das in heroischen Posen, wie von einem imaginären Thron herab, lasziv von einer Plakatwand auf Passanten herunterblickt und mit einer zur Schau gestellten, scheinbar ironischen Verspieltheit oder einem stählernen in die Ferne schweifenden Blick sein Heilsversprechen von einem optimierten Selbst in die Welt hinausposaunt. Zu einem herbeigesehnten Ideal verklärt, verheißt es das Besondere, zu dem man sich erhebt, sobald man das sie umhüllende Produkt in sein Leben lässt. Das, was da die Fantasie
wecken soll, ist hier durch seine unverhohlene Eindeutigkeit zur aufdringlichen Maske, zum unbescheidenen Selbstzweck geworden.

Kay Ruhe, hat sich gelangweilt von dieser effekthaschenden Bildgestaltung abgewandt und sich vorgenommen, die in seinen Bildern Portraitierten nicht nur als „Vertreter einer Generation“ , als „leader of the gang“ oder als „verruchten Vamp“ zu zeigen. Diese Klischees, die den Betrachter täglich im urbanen, wie im digitalen Werbedickicht anspringen, umschifft er in seiner Arbeit geschickt, nicht ohne dabei Seitenhiebe durch Anspielungen zu verteilen und uns auf falsche Fährten zu schicken. Er setzt er auf den zweiten Blick und konterkariert bewusst Erwartungshaltungen, die er vorher willentlich kreiert hat.

Interaktion …

Er bietet seinen Modellen durch seine unaufdringliche, zurückgenommene Art und dem ihm eigenen feinen Humor einen geschützten Raum, der es ihnen ermöglicht, uns einen flüchtigen Einblick in ihr Wesen zu geben. Dabei entsteht im Spannungsfeld von Körper und Blick eine Vielschichtigkeit, die beim Betrachter Neugier weckt und zugleich respektvolle Distanz wahrt. Man sieht Frauen, die uns stolz, souverän, anmutig, kühn oder herausfordernd entgegentreten und dabei gleichzeitig Zweifel, Melancholie oder Verletzlichkeit ausstrahlen. Sie sind nicht greifbar geworden – und das ist vielleicht das schönste Geschenk, das ein Fotograf seinen Musen machen kann.

Am 21.4. findet im“Raum für drastische Maßnahmen“ die Vernissage der Retrospektive von Kay Ruhe statt, bei der man eine Auswahl von Portrait-arbeiten, die er innerhalb der letzten 5 Jahre gefertigt hat, besichtigen kann. Sie ist eine Hommage an die Frau: den sanften Krieger – das starke Geschlecht – die Weißheit – das Gefühl – den Schmerz – die Urkraft.

A.W.

 

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Wir tragen keine Eulen nach Athen

Vernissage: 08.04.2017

Auftakt zur documenta ulaanbaatar kassel

Am 28. November 2013 gründete sich die Onlinepetition (Bewegung mit Internetpräsentation) wirwollennichtzurdocumenta14.de.

Trotz unmoralischer Angebote von Adam Szymczyk haben wir durchgehalten dem Dinosaurier-documenta zu widerstehen.

Im Superkunstjahr 2017 wollen wir das am 8. April im Raum für drastische Maßnahmen um 19 Uhr in Berlin-Friedrichshain feiern!

Unseren griechischen Wein kaufen wir im Bioladen, dafür brauchen wir nicht nach Athen zu fliegen. Lernen wollen wir auch nichts … copy & paste reicht uns aus. Kunst kann nicht die Welt retten, das muss die Menschheit schon alleine schaffen. So eine wichtige Aufgabe darf man nicht der Kunst überlassen, das ist doch albern! Es erinnert an diverse Diktatoren, die auch versucht haben ihr Machtstreben durch die Kunst zu manifestieren. Ist es wirklich die Aufgabe der Kunst politische Haltung zu zeigen? Salonmalerei versus partizipativem Kunstaktivismus? Wie kann die Kunst die durch die Finanzkrise entstandenen Probleme lösen? Für einen Schuldenschnitt für Griechenland und den Rest der Welt!

Schluss mit diesen documenta Ausbeutungsstrukturen!

Solidarität beginnen vor der eigenen Haustür!

Für künstlerische Selbstbestimmung!

Schluss mit den Mekka-Fahrten zu Luxusevents!

Die Moderne ist unser Späti!

Für mehr Kunstvernichtung!

Wir hassen Ideen!

Lerne Zuhören und du wirst auch von denjenigen deinen Nutzen ziehen, die dummes Zeug reden“ (Plato)

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1000 JAHRE PENGBOY

Vernissage: 31. März ab 19:00 Uhr
Das Berliner Collagenklebekollektiv PENGboy zeigt erstmals ein BEST OF aller Werke.
Achtung: Only one night.
www.pengboy.de

WE NEED ENEMIES DO NOT KILL THEM

 

 

Vernissage: Fr. 10. März 2017 ab 19 Uhr

Ausstellung: 10. bis 19. März 2017

Öffnungszeiten: täglich 18 bis 21 Uhr

 

Rauminstallation von Mouselephant

Mouselephant is a project by Vincenzo Fagnani and Tana Santos, visual artists currently living in Berlin. Their work links local and global issues focusing on the connections between symbols, ethics and public spaces.

After spending a year between Buenos Aires, Detroit, Athens and Rome to work on several street art projects and urban installations, Mouselephant is now back in town and ready to present its first Berliner project.

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Aus 3 mach 4

Aus 3 mach 4 – Zine Launch Party Part II


03.03.2017 ab 19:00 Uhr


Present Books geht in die zweite Runde.

Diesmal im Gepäck: Tom Palluch aka der Schöne aus Hohenschönhausen, Karolina Leczkowski aka Steglitz-Ghetto-Queen, Felix Schneeweiß aka aka und Eric Reh aus der Königsklasse.

Tom Palluch – „Batman Forever“ ist ein Kaleidoskop der Erinnerungen aus den vergangenen fünf Jahren. Dokumentarische Bilder von unterschiedlichen Orten verschmelzen im Gedächtnispalast der schlechten Kopie eines bekannten Superhelden. Er liest und sammelt die Zeichen, die für jeden sichtbar sind aber niemanden interessieren.

Karolina Leczkowski – „You Had Me At Palm Tree“ ist eine Liebeserklärung an eine Stadt, aus der man sich keinen Reim machen kann. Los Angeles und die kalifornische Peripherie gelten als utopischer Sehnsuchtsort, an dem die Imagination das Reale längst überschrieben hat.

Felix Schneeweiß – Aus Alt mach Neu, Rap in Schwarz-Weiß oder doch eher Coloriertes Twerken? „Fitness On A Monday“, ein Archiv aus Gedanken, Verweisen und Zitaten – festgehalten wie beiläufige Notizen.

Eric Reh – „Ernst Des Lebens“ Hier geht es um das Leben, um’s Wachsen und älter werden. Erwachsen –was ist das überhaupt? Was heißt das für mich? Muss ich das auch werden? Und wenn ja wann.

http://www.presentbooks.de/

Gruppenaustellung des Studio 12 und Co. KG

Gruppenaustellung des Studio 12 und Co. KG

Eröffnung: 04.02.2017 ab 19:00 Uhr

Ausstellung: 05.02. – 11.02.2017

FRANCK RAUSCH
LEA JULIE MUGNAINI
DEAN ANNUNZIATA
RAHEL GOETSCH
PEDRO MORAES LANDUCCI
IRENE FERNÁNDEZ ARCAS

 

Stand der Dinge – Sammlung Lindhorst Emme

 

 

 

 

 

Vernissage am 18.02. ab 20 Uhr

Ausstellung: 18.02. bis 26.02.2017

Öffnungszeiten: Do. bis So. 17 bis 20 Uhr

 

Sammlung Lindhorst Emme

Eine »Sammlung« – dieses Wort trägt etwas Wertschätzendes und Wertendes in sich. Es wird ja nur gesammelt, was gefällt, erfüllt und auf eine eigene Art glücklich macht.

In meinem Falle treffen alle drei Faktoren zu. Alle meine bisher gesammelten Werke verbinde ich mit Geschichten, Emotionen und vor allem dem Gefühl, diese schönen Objekte besitzen zu wollen um mein Umfeld und meinen Alltag damit zu gestalten und Sie mir jeder Zeit anschauen zu können.

Die Logiken des Sammelns gehen mit dem Erwerb und letztendlich auch Besitz begehrlicher Dinge einher. Dabei ist es für die Sammelnden unerheblich, ob die Sammlung durch Kauf oder nichtkommerzielles Zusammentragen aufgebaut und erweitert wird. Ausschlaggebend sind die emotionalen und rationalen Verbindungen zu den Dingen, die Gründe des In-Besitznehmens. Sei es durch Linien des Erinnerns, der Nostalgie, der Freude oder auch der Wertsteigerung.
Ein Großteil der Arbeiten, die hier gezeigt werden, ist aus einem Tauschgeschäft hervorgegangen. Als Grafikdesigner habe ich das Glück, sehr häufig mit FotografInnen und KünstlerInnen zusammenarbeiten zu dürfen und gelegentlich kommt es dazu, dass meine Gestaltungsarbeiten, zumeist in Buchform, nicht ausschließlich in Geldwerten, sondern in Teilen mit einem Werk honoriert werden. Ein geringerer Teil der Arbeiten wurde aber auch klassisch angekauft. Auf diese Weise sind mittlerweile 27 Fotografien, 4 Prints, 2 Gemälde, 4 Zeichnungen und eine Skulptur zusammen gekommen, die in dieser Ausstellung den Weg aus meinen vier Wänden, in die Öffentlichkeit finden.

Der Ausstellungstitel »Stand der Dinge« bezeichnet das Gezeigte in einem Ist-Stand der bisherigen gesammelten »Dinge«. Neben den Werken der KünstlerInnen werden zudem auch teilweise die entstandenen Bücher aus den »Tauschgeschäften« zu sehen sein.

Mit Arbeiten von:
Sina Heffner
Karsten Kronas
Johanna Saxen
Maria Sturm
Sara-Lena Maierhofer
Ana Baumgart & Ina Schoof
Anne-Sophie Stolz
Renke Brandt
Frank Eickhoff
Anthony Burill,
Lotte Reimann
Michael Klaus
Yana Wernicke
Alexandra Polina
Sabine Schründer
Kathrin Tschirner
Robert Schlotter
Heinrich Holtgreve
NCL
Thomas Prochnow
Michael Kruscha
Chrisse Kunst
Carolin Bollig
Benedikt Luft
Joanna Buchowska
Andrea Grützner,
Jevgeni Roppel
Helen Marie Hecker
Clemens Fantur
Daniel Gebhart de Koekkoek
Leon Reindl
Meller Ehlert

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