HYBRIDE

Hybride.
an exhibition by Anna Zachariades

 

 

 

 

Vernissage:           04.08.2018, 19:00-23:00
Exhibition hours: 10.08.2018, 19:00-23:00
                               11.08.2018, 19:00-23:00
Finissage:             18.08.2018, 19:00-23:00

*german below*

Anna Zachariades art is characterized by her involvement with the human body and its surfaces as well as their manipulation, transformation and contrasting. Her years of work as a tattoo artist and her resulting focus on skin and the human body have contributed to the artist’s perception.
This led to an ever-increasing interest in researching and revealing deeper levels and the deconstruction of the body and subsequent reconstruction into new, non-contextual forms of life.

In the HYBRIDE exhibition the Berlin-based artist transforms her experience into a collection of the most diverse objects.
The term hybrid in this context defines the creation of a newly-defined shape, representing an idealized new structure.
In collages and multi-media sculptures, in paintings, which appear to explode out of their two-dimensional form, Anna Zachariades creates and shapes this cosmos.

Her works are brutal in a sensual way.
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Anna Zachariades künstlerische Werke sind gezeichnet durch ihre Auseinandersetzung mit Körpern und deren Oberflächen, sowie deren Bearbeitung, Umformung und Kontrastierung. Die jahrelange Arbeit als Tätowiererin und die damit verbundene Fokussierung auf die Haut und den menschlichen Körper sensibilisierten die Wahrnehmung der Künstlerin.
Daraus entwickelte sich ein immer stärker werdendes Interesse, tiefere Schichten zu erforschen und freizulegen, den Körper zu dekonstruieren und ihn zu neuen, aus dem Kontext befreiten Lebensformen zu rekonstruieren.

In ihrer Ausstellung HYBRIDE transformiert die in Berlin lebende Künstlerin ihre Erfahrungen zu einem Sammelsurium von unterschiedlichsten Gegenständen, Leinwänden die sich aus ihrer zweidimensionalität zu sprengen scheinen und materialaffinen Collagen.
Der Begriff Hybride definiert in diesem Zusammenhang das Entstehen einer neu definierten Form, sinnbildlich für eine idealisierte neue Struktur.
Intime, an Körper erinnernde Formen und Haptiken entstehen, die jedoch gleichzeitig steril und entmenschlicht scheinen.
Ihre Arbeiten sind auf eine sensible Art brutal.

ARCHIPEL – BOOKRELEASE

 

 

 

 

 

 

 

Archipel- Buchvorstellung in Bild und Text, zum Anfassen und Mittrinken von Philip Frowein und André Körner

Vernissage: Freitag 20.07.18 ab 19.00 Uhr mit Lesung
Öffnungszeiten: Samstag 21.07.2018 – 16.00 bis 20.00 Uhr
                             Sonntag 22.07.2018 – 15.00 bis 19.00 Uhr

Archipel ist ein Abenteuerbuch das in Bildern und Texten Schönheit, Liebe und Schmutz einer Reise vereint. Bei einer Odyssee durch das Mit– und Nebeneinander verschiedener Lebenswelten im deutschsprachigen Raum, stellt es Menschen vor, die ihren eigenen Weg gehen, führt an Orte der Gier und fragt in Bildstrecken nach den Grundstrukturen des Sinns einer eigenen Geschichte.

 

 

KEIN WUNDER

Eröffnung: 22.06.18 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 24.06.18 15-19 Uhr,
                             30.06.18 15-19 Uhr und nach Vereinbarung

Wer suchet der findet. Doch daß,
das Ziel dieser Suche oftmals ein unbekanntes sein kann, zeigen die vier Berliner Maler
Mario Weinberg, Matthias Reinmuth, Moritz Neuhoff und Nils Leimkühler.

Der Begriff Serendipität, bezeichnet eine zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue und überraschende Entdeckung erweist. Das diesem Prinzip des glücklichen Zufalls nicht nur eine Errungenschaft wie Penicillin zu verdanken ist, sondern auch ein maßgeblicher Bestandteil im Entstehungsprozess von abstrakter Malerei sein kann, liegt auf der Hand. Denn da wo sich die Malerei von dem Wunsch der gegenständlichen Abbildung befreit, kann sie sich gleichwohl dem „Zufall“ öffnen.
Das diesen Entdeckungen eine intensive Auseinandersetzung zugrunde liegt und die vier ausstellenden Maler trotz einer ähnlichen Thematik zu unterschiedlichen Bildfindungen, einem eigenen Oeuvre kommen, ist daher kein Wunder.

CO_INCIDENCE

Ausstellungszeitraum: 3.7.-15.7.2018
Vernissage: Sa 7.7.2018, 19h
Öffnungszeiten: 3.7. – 6.7.2018 + 12.7. – 15.7.2018

Der Köper als Maßstab.

Die Hülle, das Medium.

Die Zusammenführung als Ausgangspunkt.

Die Ausstellung Co_incidence ist eine interdisziplinäre Zusammenführung und Neuinterpretation bereits bestehender Erkenntnisse und Werke der Künstlerinnen Carolin Bollig, Rebecca Heine, Bettina Kletzsch, Dinara Nenortaite und Katja Skoppek aus den Bereichen Modedesign, Fotografie und mediale Installation.

Co_incidence zeigt einen Dialog über das Suchen und Hinterfragen bereits bekannter Strukturen im Bezug auf soziale Normen, Konsum und Identität.

Das wichtigste Bindeglied zwischen den Arbeiten bildet der menschliche Körper als Maßstab, als Hülle und als Medium. Er ist die Schnittstelle zwischen Inspiration, Konstruktion und Emotion. Gezeigt werden Objekte und Projektionen, die ein Abbild des Körpers suggerieren oder sein Bild erweitern.

DIE SONNE HAT (K)EIN GESICHT

 

 

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: 01.06.2018
Öffnungszeiten: 06.06.2018 18 – 23
Uhr
Finissage: 09.06.2018

What you (want to) see, is what you see.

Eine Ausstellung von Lisa Braun, Yannick Riemer, Fabian Hub, Marvin Pasch

PengBoy X

 

 

 

 

 

 

Eröffnung: Samstag 19.Mai 2018. 16 Uhr
kollektives Collagieren: 19.& 20.Mai 2018. 16-22 Uhr
Auktion: Sonntag 20 Uhr

Seit 2013 verführt das Berliner Kollagenkünstlerkollektiv PengBoy seine Jünger zum regelmäßigen Klebstoffgenuß.
Seit 2015 laden sie gemeinsam mit dem Raum für drastische Maßnamen zu Bastelabenden ein.
In erster Linie stehen dabei nicht die fertigen Werke im Mittelpunkt, sondern vielmehr die Aktion, das improvisatorische Schaffen ist das Ziel der Initiatoren. Jeder kann es.

Zur 10. Veranstaltung der speziellen Art wird nun das ganze Wochenende zelebriert: 2 Tage der kollektiven Kreativität, eine digitale Werkschau, eine Auktion 10 ausgewählter und gerahmter Werke, sowie der auf 10 Stück limitierten Pengboxen, von der jede u.a. ein kleines Einstiegsset zum kollagieren beeinhaltet.
Alle Einnahmen fliessen in die, vom Studio Lindhorst-Emme gestaltete, erste, bevorstehende PengBoy Publikation in Buchform.

self. others. future.

Self. Others. Future.
by Raphael Ettore
Opening: May 11th 2018, 19:00 – 23:00
Exhibition hours: May 12th & 13th, 19:00 – 23:00
Sunday may 13th from 15:00 to 17:00 there will be a talk and Q/A with the public

 

An interactive and immersive video installation that makes the viewer feel what it is to be observed.

An artistic take on scientific behavior research processes, viewers are guided through 3 different contexts which blends lighting effects, motion tracking and Virtual Realty. The installation creates ‘situations to be lived’ by viewers as they become actors in each context. The viewers participation is achieved individually and as a group.

By merging art, new media and science, Self. Others. Future. serves as a platform to experience, discuss and better understand the impact of the separation of the self in relation to the others.

Berlin premier for one weekend only May 11th to 13th 2018 at Raum für drastische Maßnahmen.

Limited entry per hour – appointments can be made here:

https://self-others-future.doodle.com/poll/petu2a6d76k362ir

Exhibition Credits:

Artistic director and Producer: Raphaël Ettore
VR Partner: Philip Wenning, Sönke Kirchhof, INVR
Motion Tracking: Ryan Webber, TROIKATRONIX ISADORA                                     Illustration/Graphic Design: studio lindhorst-emme

Full actors and crew credits displayed at the venue.

Eröffnung: 11. Mai 2018 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 12. Und 13. Mai, 19 – 23 Uhr

Artistalk: 13. Mai 15 – 17 Uhr

In Self. Others. Future. erlebt der Besucher durch eine interaktive Videoinstallation, was es bedeutet beobachtet zu werden.

Die dreiteilige Installation versteht sich als artistische Interpretation wissenschaftlicher Techniken der Verhaltensbeobachtung und verbindet so Lichteffekte, Bewegungssensoren und Virtual Reality miteinander.

Durch das Erleben der einzelnen Situationen werden die Zuschauer*Innen zu einem aktiven Teil der Installation. Die Teilnahme der Zuschauer*Innen kann alleine oder in Gruppen erfolgen.

Die Vereinigung von Kunst, neuen Medien und Wissenschaft macht Self. Others. Future. zu einer Plattform die es ermöglicht die Abspaltung des „Ichs“ in Relation zu den „Anderen“ zu erfahren, zu diskutieren und besser zu verstehen.

* Die Veranstaltung kann nur von einer festgelegten Anzahl an Gästen pro Stunde besucht werden – wird kein fester Termin im Voraus vereinbart kann der Besuch der Ausstellung nicht garantiert werden.

https://self-others-future.doodle.com/poll/petu2a6d76k362ir

 

Stille Stimmen – Film Screening

Dokumentarfilm von Ute Seitz

Freitag 20.04.2018

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
32 Minuten

Simone erzählt auf YouTube wortgewandt vom Sprechen als persönliche Herausforderung. Auf der Bühne kann sie frei sein, während ihr im täglichen Miteinander kaum ein Wort über die Lippen kommt. Und Nicoleta hat seit über 20 Jahren nicht mehr gesprochen, ihren Mitmenschen teilt sie sich nur schriftlich mit. Dennoch steht Sprache im Mittelpunkt ihres Lebens: Sie schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane.
STILLE STIMMEN ist ein Dokumentarfilm übers Nicht-Sprechen und dessen weitreichende Folgen im Leben zweier Frauen.

https://vimeo.com/204323558

Im Anschluss gibt es Live Musik von Andrea Bouletti.

L Ü T T

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernissage: 09.03.2018 / Lesung, 20 Uhr, Arne Roever „Arbeit und Wahn.“

Öffnungszeiten: 9. – 18. März 2018, Do – So 15:00 – 19:00 Uhr

Mona Broschár

Franca Franz

Jennifer König

Jonathan Kraus

Christoph Kukla

Arne Roever

Staefanie Pojar

Barbara Proschak

Robert Rudat

Manuel Stehli

L Ü T T ist eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Album“, das zehn Leipziger Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik verbindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Album als ein gebundenes Buch zur Aufbewahrung und Präsentation von Fotos, Briefmarken oder Aufklebern verstanden – aber auch als Tonträger, der mehrere Musikstücke eines Interpreten vereint. Der Raum für drastische Maßnahmen wird zu einem Album, das die verschiedenen künstlerischen Positionen in sich aufnimmt und in einen größeren Zusammenhang stellt. Die Begrenztheit des Raumes führt zu einem Fokus auf kleine Formate, sodass keine der Arbeiten alleine im Zentrum der Ausstellung steht. Das Zusammenspiel der Arbeiten untereinander und mit den Rezipienten rückt in den Vordergrund. Im Spannungsfeld unterschiedlicher zeitgenössischer Positionen entsteht ein Ort des Austausches und der Begegnung, in dem sich größere Zusammenhänge entfalten können.

FINJA SANDER – DREI STUDIEN ZUR LAST

 

 

 

 

 

Performance & Video
23.03. Vernissage ab 19 Uhr (live Performance)

Öffnungszeiten
24.03. 16-19 Uhr
25.03. 16-19 Uhr
30.03. 16-19 Uhr
31.03. 16-19 Uhr
01.04. 16-19 Uhr

Starke körperliche Impulse bilden die Grundlage der künstlerischen Arbeit Finja Sanders. Es entstehen fotografische Serien und Videoarbeiten, die sich mit körperlichen Zuständen, Transformationsprozessen, zwischenmenschlichen Verbindungen,
sowie mit der Beziehung vom Körper zum Raum auseinandersetzen.
Das Selbstporträt wird zur wiederkehrenden Methodik, um
sich den aufkommenden Themen anzunähern, sie zu erfassen.

In der Ausstellung DREI STUDIEN ZUR LAST reduziert die Künstlerin ihren Ausdruck ausschließlich auf die reine körperliche Präsenz. Diese verdrängt das fotografische Material.
Filmische Aufnahmen dienen lediglich zur Dokumentation
und verweisen auf die zuvor durchgeführten physischen Akte.
Der eigene Körper als Ausdrucks- und Bedeutungsträger.
Als Übersetzungsmedium.
In den performativen Stücken der Künstlerin wird dieser stark beansprucht, abgenutzt und ausgesetzt. Ziel ist es, den eigenen Körper zu formen, Bildern und Vorstellungen anzupassen oder zu widersetzen und seine Grenzen auszuloten. Auf diese Weise wird er zum Objekt und Anschauungsmaterial des Rezipienten.
Mit der Entscheidung, sich stärker auf den performativen Akt zu konzentrieren, nähert sich Sander dem eigentlichen Kern ihrer Untersuchungen an und verändert den Anspruch ihres Werkes.
Zieht sich die Künstlerin für ihre bisherigen Arbeiten oftmals in die Isolation zurück, so ist sie nun auf den Betrachter und seine Präsenz maßgeblich angewiesen. Er wird zum Katalysator, letztlich zu einem festen Bestandteil ihrer Anstrengungen.

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