self. others. future.

Self. Others. Future.
by Raphael Ettore
Opening: May 11th 2018, 19:00 – 23:00
Exhibition hours: May 12th & 13th, 19:00 – 23:00

 

An interactive and immersive video installation that makes the viewer feel what it is to be observed.

An artistic take on scientific behavior research processes, viewers are guided through 3 different contexts which blends lighting effects, motion tracking and Virtual Realty. The installation creates ‘situations to be lived’ by viewers as they become actors in each context. The viewers participation is achieved individually and as a group.

By merging art, new media and science, Self. Others. Future. serves as a platform to experience, discuss and better understand the impact of the separation of the self in relation to the others.

Berlin premier for one weekend only May 11th to 13th 2018 at Raum für drastische Maßnahmen.

Limited entry per hour – appointments can be made here:

https://self-others-future.doodle.com/poll/petu2a6d76k362ir

Exhibition Credits:

Artistic director and Producer: Raphaël Ettore
VR Partner: Philip Wenning, Sönke Kirchhof, INVR
Motion Tracking: Ryan Webber, TROIKATRONIX ISADORA

Full actors and crew credits displayed at the venue.

Eröffnung: 11. Mai 2018 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 12. Und 13. Mai, 19 – 23 Uhr

In Self. Others. Future. erlebt der Besucher durch eine interaktive Videoinstallation, was es bedeutet beobachtet zu werden.

Die dreiteilige Installation versteht sich als artistische Interpretation wissenschaftlicher Techniken der Verhaltensbeobachtung und verbindet so Lichteffekte, Bewegungssensoren und Virtual Reality miteinander.

Durch das Erleben der einzelnen Situationen werden die Zuschauer*Innen zu einem aktiven Teil der Installation. Die Teilnahme der Zuschauer*Innen kann alleine oder in Gruppen erfolgen.

Die Vereinigung von Kunst, neuen Medien und Wissenschaft macht Self. Others. Future. zu einer Plattform die es ermöglicht die Abspaltung des „Ichs“ in Relation zu den „Anderen“ zu erfahren, zu diskutieren und besser zu verstehen.

* Die Veranstaltung kann nur von einer festgelegten Anzahl an Gästen pro Stunde besucht werden – wird kein fester Termin im Voraus vereinbart kann der Besuch der Ausstellung nicht garantiert werden.

https://self-others-future.doodle.com/poll/petu2a6d76k362ir

 

Stille Stimmen – Film Screening

Dokumentarfilm von Ute Seitz

Freitag 20.04.2018

Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
32 Minuten

Simone erzählt auf YouTube wortgewandt vom Sprechen als persönliche Herausforderung. Auf der Bühne kann sie frei sein, während ihr im täglichen Miteinander kaum ein Wort über die Lippen kommt. Und Nicoleta hat seit über 20 Jahren nicht mehr gesprochen, ihren Mitmenschen teilt sie sich nur schriftlich mit. Dennoch steht Sprache im Mittelpunkt ihres Lebens: Sie schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane.
STILLE STIMMEN ist ein Dokumentarfilm übers Nicht-Sprechen und dessen weitreichende Folgen im Leben zweier Frauen.

https://vimeo.com/204323558

Im Anschluss gibt es Live Musik von Andrea Bouletti.

L Ü T T

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vernissage: 09.03.2018 / Lesung, 20 Uhr, Arne Roever „Arbeit und Wahn.“

Öffnungszeiten: 9. – 18. März 2018, Do – So 15:00 – 19:00 Uhr

Mona Broschár

Franca Franz

Jennifer König

Jonathan Kraus

Christoph Kukla

Arne Roever

Staefanie Pojar

Barbara Proschak

Robert Rudat

Manuel Stehli

L Ü T T ist eine Ausstellung im Rahmen des Projekts „Album“, das zehn Leipziger Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Literatur und Musik verbindet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das Album als ein gebundenes Buch zur Aufbewahrung und Präsentation von Fotos, Briefmarken oder Aufklebern verstanden – aber auch als Tonträger, der mehrere Musikstücke eines Interpreten vereint. Der Raum für drastische Maßnahmen wird zu einem Album, das die verschiedenen künstlerischen Positionen in sich aufnimmt und in einen größeren Zusammenhang stellt. Die Begrenztheit des Raumes führt zu einem Fokus auf kleine Formate, sodass keine der Arbeiten alleine im Zentrum der Ausstellung steht. Das Zusammenspiel der Arbeiten untereinander und mit den Rezipienten rückt in den Vordergrund. Im Spannungsfeld unterschiedlicher zeitgenössischer Positionen entsteht ein Ort des Austausches und der Begegnung, in dem sich größere Zusammenhänge entfalten können.

FINJA SANDER – DREI STUDIEN ZUR LAST

 

 

 

 

 

Performance & Video
23.03. Vernissage ab 19 Uhr (live Performance)

Öffnungszeiten
24.03. 16-19 Uhr
25.03. 16-19 Uhr
30.03. 16-19 Uhr
31.03. 16-19 Uhr
01.04. 16-19 Uhr

Starke körperliche Impulse bilden die Grundlage der künstlerischen Arbeit Finja Sanders. Es entstehen fotografische Serien und Videoarbeiten, die sich mit körperlichen Zuständen, Transformationsprozessen, zwischenmenschlichen Verbindungen,
sowie mit der Beziehung vom Körper zum Raum auseinandersetzen.
Das Selbstporträt wird zur wiederkehrenden Methodik, um
sich den aufkommenden Themen anzunähern, sie zu erfassen.

In der Ausstellung DREI STUDIEN ZUR LAST reduziert die Künstlerin ihren Ausdruck ausschließlich auf die reine körperliche Präsenz. Diese verdrängt das fotografische Material.
Filmische Aufnahmen dienen lediglich zur Dokumentation
und verweisen auf die zuvor durchgeführten physischen Akte.
Der eigene Körper als Ausdrucks- und Bedeutungsträger.
Als Übersetzungsmedium.
In den performativen Stücken der Künstlerin wird dieser stark beansprucht, abgenutzt und ausgesetzt. Ziel ist es, den eigenen Körper zu formen, Bildern und Vorstellungen anzupassen oder zu widersetzen und seine Grenzen auszuloten. Auf diese Weise wird er zum Objekt und Anschauungsmaterial des Rezipienten.
Mit der Entscheidung, sich stärker auf den performativen Akt zu konzentrieren, nähert sich Sander dem eigentlichen Kern ihrer Untersuchungen an und verändert den Anspruch ihres Werkes.
Zieht sich die Künstlerin für ihre bisherigen Arbeiten oftmals in die Isolation zurück, so ist sie nun auf den Betrachter und seine Präsenz maßgeblich angewiesen. Er wird zum Katalysator, letztlich zu einem festen Bestandteil ihrer Anstrengungen.

ANDRE SASSENROTH H.T.G – THE KIDS OFFLINE

Intervention
06. – 08. April 2018

Vernissage, 06.04.2018, 19 Uhr
Öffnungszeiten:
Samstag, 07.04.2018 14 Uhr – 19 Uhr
Sonntag, 08.04.2018 15 Uhr – 19 Uhr

 
two galleries venue:
Raum für drastische Maßnahmen trifft auf die Andtire Gallery
 

„Die Skelettierung von Talent und Traum, bis außer einer üblichen Grundstruktur nichts mehr übrig bleibt, akzeptieren lernen als Teil einer Illusionsbildung aus der Ausweglosigkeit. Mosaik Prekär- Gescheiterterte Reenactments von Party, Sax und Bodybuild mit Zwiebeln und heiß Wasser aufgewachsen in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Wir wollen hier keinen Ärger machen, auch wenn sich die Verkettung von Momentaufnahmen dieser Show als ein Einbruch übers Knie bezeichnen ließe. Das riecht gut- Lieblingsgeräusch: schweigende Panik eines Dorfes das von einer Durchgangsstraße erstochen daliegt. Ein Ereignis zwischen Architektur und Intervention

UNNATURAL DREAM – DER ZERFALL DES KRITISCHEN GEISTES

 

 

 

 

 

 

 

Pauli Beutel (Fotografie) & Nora Axnick (Malerei)

Fr. 23.02. Vernissage ab 19:00h
Ausstellung 24.02. bis 03.03.2018

Öffnungszeiten:
Sa und So: 12 bis 20 Uhr
Di bis Fr: 14 bis 19h Uhr
Sa 03.03.: ab 12 Uhr / 17 Uhr Finissage mit Take-Away und Drinks

Szenarische Installation eines betongegossenen Traums, der durch den Zusammenhalt oder die Invasion der künstlich erschaffenen Natur, negiert wird.

Subversiver Kitsch trifft monumentale Sozialisation und wird durch das Bindeglied der Natur in einem kontrastreichen Spiel von wenig und mehr, des Etablierens, des Wunsches nach Akzeptanz trotz der Transformation zur gesellschaftlichen Veränderung in einem emotional brutal ehrlichen und kritischen Dialog herausgefordert und analysiert.

Nichts ist so wie es sein soll und erst recht nicht perfekt, und was man schaffen muss, heißt nicht, dass Wille und Disziplin als Wegbereiter für das Schaffen, glücklich machen.

Am Ende ist die Freiheit der Intelligenz und der Drang nach Konsens vielleicht ein Vorbote vom Zerfall des Geistes, und der ewige innere Konflikt nur Instrument und Kontrolle, die ignoriert werden müssen.

Dem Konsumenten wird am finalen Tag der Ausstellung die Freiheit seiner Intelligenz angeboten und somit das Eliminieren der 200 Pflanzen schweren Installation.

Tropische Pflanzen, die zu Hause die Sehnsucht nach Natur erhellen, führen unmittelbar zum Zerfall des Bildes von Nora Axnick und Pauli Beutel.

Es bleibt die Frage, ob man Kultur für seine eigenen Gelegenheiten zerstören muss.


Wir freuen uns auf jeden kritischen Geist.

paulibeutel.com

noraaxnick.hotglue.me

zur Galerie

FeedForward – LIVE

Jonathan Lindhorst – saxophone

Tom Gowdy – electronics

2018/02/04 – 8pm

For the 2nd time canadian experimental musician T. Gowdy will perform a live concert in the Raum für drastische Maßnahmen.
This time alongside his fellow instrumenalist Jonathan Lindhorst on Sax.

This collaboration is FeedForward

the very best

Lisa Ballmann & Forster Herchenbach

27.01. – 04.02.2018

Vernissage 26.01.2018 ab 19 Uhr
Finissage 04.02.2018 ab 19 Uhr mit Experimental Elektronika von FeedForward

Weitere Besuchstermine nach Vereinbarung

Forster Herchenbach studierte bis 2011 an der Universität Potsdam bei Meike Aissen-Crewett. Lisa Ballmann, studierte bis 2014 an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe und war bis 2015 Meisterschülerin bei Franz Ackermann.

Lisa Ballmann arbeitet in Ihren Kompositionen einen starken Kontrast zwischen dem weißem Malgrund und den gemalten Flächen heraus. Die Formen sind freihändig formuliert und werden mit ungetrübten Farben sehr sparsam im Bildraum verteilt. In der Vorbereitung setzt sie sich mit Phänomenen der Naturwissenschaften auseinander. Durch ihre Recherchen erarbeitet sie sich für jedes Bild eine Farb- und Formenpalette die dann Ausgangspunkt für eine neue Malerei ist.

Forster Herchenbach verwendet meist architektonische und ortsspezifische Elemente als Grundlage seiner Kompositionen. Bisher waren jene Merkmale der Ausgangspunkt einer intuitiven Umsetzung. In seiner jüngsten Serie nun steht eine durchgeplante Komposition im Fokus seiner Malerei. Zudem hinterfragt Forster Herchenbach mit Rauminterventionen, die oft mit minimaler Geste vollzogen werden, Aspekte von Malerei und Bildträger.

Im „Raum für drastische Maßnahmen“ werden die beiden sich malerisch den Gegebenheiten des Raumes nähern, die Besonderheiten herausarbeiten und dabei die traditionellen Mittel der Malerei, Bildträger und Farbe, überwinden.


http://www.forsterherchenbach.de/
http://lisaballmann.de/

 

peripherals

Fabian Glaß, Nora Frohmann

Vernissage: 09.02 ab 19 Uhr
Ausstellung: 09.02. bis 18.02.2018

Öffnungszeiten: Sa und So jeweils 15-20 Uhr, Fr (16.02.) 16-20 Uhr

 

Die Ausstellung von Fabian Glaß und Nora Frohmann zeigt skulpturale Arbeiten und Videos der letzten zwei Jahre. Verbindend ist die Klarheit der Werke, sowie die Beschäftigung beider Künstler_innen mit Einwirkungen von Kraft, dem Strapazieren von Material und dem Erforschen von Potentialen. Die Arbeiten zeigen Zustände. Erstarrte Bewegungen voller Potential. Gesten als Material.
Skulpturales Handeln — Einwirkungen, die sichtbar werden. Räumliche und körperliche Grenzen dienen als Koordinaten für Glaß und Frohmann.
Architektur wird zur Erfahrungsgrenze, Randerscheinung, Peripherie, Beifahrerin.

I SAID BOATS

Selma Köchling & Vidar Laksfors

Vernissage: 19.01.2018, 19 Uhr
Ausstellung: 20. – 21.01.2018
Öffnungszeiten: 14 – 18 Uhr

Die Ausstellung „I SAID BOATS“ von Selma Köchling und Vidar Laksfors wird im Januar 2018 von Norwegen nach Berlin-Friedrichshain geholt. Bereits im Sommer 2017 wurde sie in dem kleinen Ort Lavangnes, welches sich im Norden an der Küste befindet (68°49’36.3″N 17°30’42.3″E), präsentiert. In einem einjährigen Aufenthalt, auf der Halbinsel, entwickelte das Künstlerpaar verschiedene Videoarbeiten, Fotografien und Skulpturen, die auf unterschiedliche Art Boote, Wasser, Land und die Küste thematisieren. Dies soll nun im „Raum für drastische Maßnahmen“ in abgewandelter Form ein weiteres Mal ausgestellt werden.