EAT-ART.BIZ – free wifi, free coffee, free work

EAT – ART.BIZ

FREE WIFI–FREE COFFEE–FREE WORK

Ruben Bürgam, Marcel Heise, Jonas Tröger, Anna Wiget 

Vernissage: 02. September ab 19 Uhr

Aussstellung: 3. – 24. September 2022

Donnerstag 08. September 2022 19 Uhr IGING SESSION mit Anna Wiget und Ruben Bürgam und Besucher:innen

Donnerstag bis Sonntag 16. – 18. September 2022: Art Shuttle Service  Der alternative Shuttleservice fährt Besucher:innen während der Art-Week durch Berlin. Für diese Touren haben wir verschiedene Akteur:innen der Kunst- und Kulturszene eingeladen jeweils eine Tour frei zu gestalten. Das Shuttle – mit maximal 5 Personen inklusive Fahrer:in  – fährt, steht herum, diskutiert, sinniert, schweigt… Die Plätze sind begrenzt, weitere Infos zur Anmeldung in Kürze hier.

Samstag 24. September 2022 19 Uhr: Ending und Performance. Special guest: Armin Chodzinski

Aus dem Schornstein der Fabrik steigen Rauchschwaden empor und der Geruch von verbranntem Fett verdichtet die Luft. Die Lautsprecher in der Lobby des Unterbewusstseins spielen eine Wartemelodie auf Heavy-Rotation:

Wenn Sie Ihr Leben gerne in die eigenen Hände nehmen wollen, wenn Sie selbstständig arbeiten können, wenn Sie den festen Willen zum Erfolg haben, könnten wir der richtige Partner für Sie sein. Minidonuts sind überall beliebt!“

Selbst schuld wer’s nicht hinbekommt.
Der freie Wille ersetzte einst das Metrum der Fabrik und die Tür zwischen Arbeit und Leben wurde ausgebaut. Deine Arbeit wird erst durch die Augen der Anderen anerkannt. Alles ist vereint in einer Person, unendlich flexibel, sensibel und professionell. Du machst es ja nicht fürs Geld.
Du bist die Fabrik samt aller Maschinen und der Arbeit sowieso.
Einziges Manko, du produzierst keinen Überschuss, du kannst nichts zur Seite schaffen. Daran hakt es. Und außerdem, was ist, wenn’s mal klemmt? Wer hilft dir da? Das ist FREE WIFI–FREE COFFEE–FREE WORK: Arbeit und Vergnügen, alles gleichzeitig und ganz unverbindlich.

EAT – ART. BIZ freut sich, während der Ausstellungsdauer im Raum für drastische Maßnahmen zu existieren.

www.eat-art.biz

Unterstützt mit Mitteln des Projektsfonds Kulturförderung Friedrichshain – Kreuzberg.

Fotos: Lili Koronovsky

EAT – ART.BIZ

FREE WIFI–FREE COFFEE–FREE WORK

Ruben Bürgam, Marcel Heise, Jonas Tröger, Anna Wiget 

Opening: Friday 02. September 7 p.m.

Exhibition: 3. – 24. September

Thursday 08. September 2022 7 p.m.: IGING SESSION with Anna Wiget and Ruben Bürgam and visitors.

Thursday till Sunday 16. – 18. September 2022: Art Shuttle Service
The alternative shuttle service takes visitors through Berlin during the Art-Week.
For these tours, we asked different actors in the art and culture scene to take on and design one tour each. The shuttle – with a maximum of 5 people including the driver –
travels through the city, shuttles between different art venues, just stands around, reflects, is silent or whatever may happens.
Places are limited, more information about registration soon here.

Saturday 24. September 2022 7 p.m. closing and performance
special guest: Armin Chodzinski

Clouds of smoke rise from the chimney of the factory and the smell of burnt fat is thickening the air. The loudspeakers in the lobby of your subconsciousness play a waiting tune on heavy rotation:

„If you like to take your life into your own hands, if you are able to work independently, if you feel the urge to succeed, we could be the right partner for you. Everybody loves mini donuts!“

It’s your fault if you can’t make it work.
Free-will once replaced the factory’s meter and the door between work and life was removed. Your work is only validated by strangers‘ eyes. Everything is merged in one person, infinitely flexible, sensitive, and professional.
You don’t do it for the money.
You are the factory with all the machines and the work anyway.
The only drawback is that you don’t produce any surplus, you can’t put anything aside. That’s the problem. And what if something goes wrong? Who will help you out?
This is FREE WIFI-FREE COFFEE-FREE WORK: work and leisure, simultaneously and with no strings attached

EAT – ART.BIZ is happy to move its existence to Raum für drastische Maßnahmen. 

www.eat-art.biz

Supportet by Projektsfonds Kulturförderung Friedrichshain – Kreuzberg.

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Nikolas Claussen

SCHAU SCHAU
Kollaborative Kunstausstellung und Katalogrelease

Vernissage: 05. August 2022 – 19 Uhr

Ausstellung: 06. – 26. August 2022

Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag und Samstag 17 – 20 Uhr

SCHAU SCHAU ist ein künstlerisches Experiment zwischen Begegnung und Begrenzung im Kontext von Bild und Sprache.
Neben aktuellen Werkserien, entstehen durch Interaktion und Kollaboration vor Ort, ergebnisoffene Arbeiten die die Hermetik galeristischer Aktivitäten aufbrechen möchte.

Zudem feiert der Raum für drastische Maßnahmen die Veröffentlichung des neuesten Druckerzeugnis. Dieser Katalog, gestaltet von Studio Lindhorst-Emme-Hinrichs und mit einem Vorwort von Michael Brake, zelebriert und dokumentiert alle Ausstellungen der Jahre 2020-21.

Fotos: Lili Koronovsky

Nikolas Claussen

SCHAU SCHAU
Collaborative artexhibition and cataloguerelease

Opening: 05. August 2022 – 7 p.m.

Exhibition: 06. – 26. August 2022

Opening hours: Tuesday, Thursday und Saturday 5 – 8 p.m.

SCHAU SCHAU is an artificial experiment between encounter and limitation in the context of image and language.
In addition to current series of works, through interaction and collaboration on site, open-ended works emerge that seek to break down the hermeticism of gallery activities.

In addition, the Raum für drastische Maßnahmen celebrates the publication of the latest printed product. This catalog, designed by Studio Lindhorst-Emme-Hinrichs with a foreword by Michael Brake, celebrates and documents all the exhibitions of 2020-21.

Toni Erhardt

Down the valley up the hill

Vernissage: 15. Juli 2022 ab 19 Uhr

Ausstellung: 16. – 30. Juli 2022

Öffnugszeiten: Donnerstags und Samstags und Sonntag den 17. und 24. Juni von 17 bis 20 Uhr

Mit dem Blick durch das Fenster, vom Interieur ins Exterieur, begann einst die Landschaftsmalerei und mit ihr auch die Naturästhetik. Wir objektifizieren unsere Umgebung und machen sie uns zum Untertan.
Anstatt diese individuelle menschliche Erfahrung zu verabsolutieren sucht Toni Ehrhardt nach dem Dialog mit der nichtmenschlichen Umgebung.

So wird in dieser Ausstellung die Landschaft selbst auf ihre Eigenaktivität befragt.
Ein malerisches Motiv wird in multimediale Installationen übersetzt.

Toni Erhardt

Down the valley up the hill

Opening: 15. July 2022 7 p.m.

Exhibition: 16. – 30. July 2022

Opening hours: Thursdays and Saturdays and Sundays 17. and 24. July 5 – 8 p.m.

Landscape painting once began with the view through the window, from the interior to the exterior, and with it the aesthetics of nature. We objectify our surroundings and make them our subordinate. Instead of absolutizing this individual human experience, Toni Ehrhardt seeks a dialogue with the non-human environment.

Thus, in this exhibition, the landscape itself is questioned for its own activity.
A painterly motif is translated into multimedia installations.

Sara Hoffmann

Lichtung

Ankunft der Pflanzen: 12., 15., 19. und 20. Juni 2022 16 – 19 Uhr und nach Absprache unter plants@sara-hoffmann.de

Vernissage: 24. Juni 2022 ab 19 Uhr

Ausstellung: 25. Juni – 9. Juli 2022, Donnerstag und Samstag 17 – 20 Uhr und nach Absprache unter plants@sara-hoffmann.de

Filmscreening: 2. Juli 17 – 20 Uhr

Finissage und Abholung der Pflanzen: 9. Juli 2022, 17 – 20 Uhr

In Botanischen Gärten vermitteln inszenierte Landschaften ein Natur-Erlebnis, das auf Nachahmung und Simulation tropischer Traumwelten beruht. Ein gesteigertes Interesse an einem kleinen Stück Natur in den eigenen vier Wänden oder am Arbeitsplatz lässt sich an einer Vielzahl von Blogs zum Thema Urban Gardening und Pflanzenpflege sowie einer Flut von Instagram Posts beobachten. Die breite Nachfrage wird von Baumärkten, Einrichtungshäusern und Pop up Stores mit Accessoires und Pflanzen zu Dumpingpreisen bedient. Ist eine Topfpflanze Natur oder Designobjekt?
Welche Palmen, Sukkulenten und Topfblumen leben hinter den Fenstern und Türen der Nachbarschaft? Welche Arten sind besonders beliebt und wo kommen die Pflanzen ursprünglich her?
NachbarInnen des Raums für drastische Maßnahmen sind eingeladen, ihre Zimmerpflanzen in die Oderstraße 34 zu bringen und sie für die Dauer der Ausstellung von der Künstlerin Sara Hoffmann betreuen zu lassen. So wird eine Pflanzengemeinschaft zusammen geführt, die sich durch die räumliche Nähe ihrer „BesitzerInnen“ ergibt. Das gängige Verständnis von Pflanzen als Konsumgut wird in Frage gestellt, indem die domestizierten Wesen eine Bühne bekommen und zu AkteurInnen werden. 

Werde mit deiner Pflanze Teil von „Lichtung“: 
Bring deine Zimmerpflanze am 12., 15. oder 19. Juni 2022 zwischen 16 und 19 Uhr in den Raum für drastische Maßnahmen (oder vereinbare einen Termin zwischen dem 11. und 23. Juni unter plants@sara-hoffmann.de)
Zur Finissage am 9. Juli 2022 von 17 bis 20 Uhr findet die Rückholung der Pflanzen statt. 

Sara Hoffmann arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Botanik und Ökologie. Ihre fotografischen und audiovisuellen Werke, Zeichnungen, Installationen und AR-Arbeiten entstehen im Kontext sozialer und gesellschaftlicher Fragestellungen und reflektieren Aspekte der Globalisierung sowie der ökologischen Krise. 
Hoffmann diplomierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen, verbrachte ein Gastsemester an der Rietveld Academie in Amsterdam und hat das postgraduale Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln absolviert. Ihre Werke wurden unter anderem in der Kunsthalle Düsseldorf, im Folkwang Museum Essen und beim European Media Arts Festival in Osnabrück ausgestellt. Seit 2018 ist sie Mitglied im Saloon – Netzwerk für Frauen in der Kunstszene Berlins, war für diverse Preise nominiert und erhält aktuell eine Projektförderung der Stiftung Kunstfonds. 

In einer anonymen Umfrage sammelt Hoffmann persönliche Geschichten zur Beziehung zwischen Mensch und Pflanze und lädt zur Teilnahme ein: https://umfrage.sara-hoffmann.de

https://sara-hoffmann.de
https://instagram.com/_sarahoffmann/

Sara Hoffmann

Lichtung

Arrival of the plants: 12., 15.,19. and 20. June 2022 4 – 7 p.m. and by appointment: plants@sara-hoffmann.de

Opening: 24. June 7 p.m.

Exhibition: 25. June – 9. July 2022, Thu and Sat 5 – 8 p.m. and by appointment: plants@sara-hoffmann.de

Filmscreening: 2. July 2022 5 – 8 p.m.

Closing and collecting of the plants: 9. July 2022, 5 – 8 p.m.

In botanical gardens, staged landscapes convey an experience of nature based on the imitation and simulation of tropical dream worlds. An increased interest in a little piece of nature at home or at the workplace is noticeable in a multitude of blogs dealing with urban gardening and plant care. Completed by a flood of Instagram posts. The broad demand is met by DIY, furniture and pop-up stores with plants and accessories for little money. Is a potted plant nature or a design object?
Which palms, succulents and potted flowers live behind the windows and doors of the neighbourhood? Which species are particularly popular and where do the plants originally come from?
Neighbours of Raum für drastische Maßnahmen are invited to bring their houseplants to Oderstraße 34 and have them looked after by the artist Sara Hoffmann for the duration of the exhibition. This brings together a community of plants that results from the spatial proximity of its „owners“. The common understanding of plants as consumer goods is questioned as the domesticated creatures are given a stage and become actors.

Become part of „Lichtung“ with your plant: 
Bring your houseplant to Raum für drastische Maßnahmen on 12., 15. and 19. June 2022 between 4 and 7 p.m. (or make an appointment between 11. and 23. June 2022 at plants@sara-hoffmann.de). 
At the finissage on 9. July 2022 from 5 to 8 p.m., you can take your plant back home.

Sara Hoffmann works at the intersection of art, botany and ecology. Her photographic and audiovisual works, drawings, installations and AR works are created in the context of social and societal issues and reflect aspects of globalization as well as the ecological crisis. 
Hoffmann studied Photography at the Folkwang University of the Arts, Fine Arts at the Gerrit Rietveld Academy Amsterdam and completed a postgraduate program in Media Art at the Academy of Media Arts. Her work has been shown in many group exhibitions including Kunsthalle Dusseldorf, Folkwang Museum Essen and the European Media Arts Festival in Osnabruck. Since 2018 she is a member of Saloon – Network for Women in the Art Scene of Berlin. She has been nominated for various awards and is currently receiving project funding from the Stiftung Kunstfonds.

In an anonymous survey, Hoffmann collects personal stories about the relationship between humans and plants and invites people to participate: https://umfrage.sara-hoffmann.de

https://sara-hoffmann.de
https://instagram.com/_sarahoffmann/

Nicolás Astorga & Christian Kölbl

I’m not here to make Friends

Vernissage 13. Mai 2022 ab 19 Uhr, Ausstellung 14. Mai – 4. Juni 2022

Talk mit Johannes Büttner am 3. Juni 19 Uhr

Die Ausstellung kann noch am 26. Mai und am 02. Juni von 17 – 20 Uhr besucht werden. Am 03. Juni endet die Ausstellung mit dem Talk „Higher Potential“ von Johannes Büttner. Beginn 19 Uhr.

– In order to become a great artist you have to be a bad person.

Ziel: Erfolg in der künstlerischen Karriere und damit die Geburt eines Bösewichts.

Der Schurke muss nicht mehr laut die Veranstaltung crashen. Der Neo-Bösewicht schleicht um den alten Typus der Schurkenperformance herum. Er versteckt sich in Beziehungen und Dingen und baut ein System auf, das er eine demokratische „HATE with LOVE“ – Maschine nennt. Der echte oder alte Bösewicht wird nur noch gebraucht, um nicht im Rampenlicht zu stehen – das Eigentliche findet nicht auf der Hauptbühne, sondern im Backstage-Bereich statt.

Einerseits kann die Kunst als ein offener demokratischer Raum für kritisches Denken verstanden werden, andererseits kann sie aber auch als ein stark kapitalistisch geprägtes Umfeld wahrgenommen werden, das es den Privilegierten ermöglicht, ihren Reichtum zur Schau zu stellen. Künstler sind verpflichtet, ihre Karriere um jeden Preis voranzutreiben, Entscheidungen zu treffen, skrupellose Wege zu gehen und den Individualismus als Brücke zu ihrem Erfolg zu wählen: „Narzissten, die bereit sind, ihre Würde für eine Abkürzung zu Ruhm und Berühmtheit zu opfern“(*).

„Ein Protagonist und seine Geschichte können nur so intellektuell faszinierend und emotional fesselnd sein, wie die Kräfte des Antagonismus sie machen. Unsere Bösewichte müssen klug sein, sie müssen furchterregend sein, (…) sie müssen eine vertretbare Position haben.“(*) Der alte Bösewicht wurde als negative Vorraussetzung für die Suche nach dem Guten eingeführt. Wenn man diese Dialektik bedenkt, wird einem klar, dass es nicht bedeutet, Entscheidungen zu treffen und Wege zu gehen, die nicht die ethischsten sind, um die eigene Karriere voranzutreiben.

http://nicolasastorga.com/

 http://christian-koelbl.de/

Talk mit Johannes Brückner: “ Für Higher Potential habe ich Coaches und Experten aus den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Business Skalierung und Achtsamkeit die Möglichkeit gegeben, im Rahmen der Ausstellung für ihre Produkte zu werben und nach dem Prinzip des Affiliate Marketings zu bezahlen. Dabei arbeitet der Werbende, in diesem Fall ich, selbstständig und bewirbt die Dienstleistungen über personalisierte Links, die bei Bestellung mit einer Provision vergütet werden. Die durch die Ausstellung erzeugte Aufmerksamkeit der Besucher*innen wird in der Arbeit als Produkt an die Coaches verkauft.“

Nicolás Astorga & Christian Kölbl

I’m not here to make Friends

Opening 13. May 2022 starts 7 p.m., exhibition 14. May – 4. June 2022

Talk with Johannes Büttner on 3. June 2022, 7 p.m.

The exhibition still can be visited on 26th of may and 2nd of june. This exhibition ends on 3rd of june with a talk by Johannes Büttner named „Higher Potential“. Starts at 7p.m.

– In order to become a great artist you have to be a bad person.

The premise of the exhibition is the goal of success in artistic career, and therefore the birth of a villain. Under this presumption the villain does not have to crash the table anymore. The neo villain sneaks around the old type of villain performance. Hiding in relationships and things, he sets up a system called a democratic „HATE with LOVE“ – machine. The real or old villain is only needed for not standing in the spot – not on the main stage but cruising through the backstage.

On the one hand art can be understood as an open democratic space for critical thought, but on the other, it can be perceived as a heavy capitalistic aspirational environment that allows the more privileged ones to flaunt their wealth. Artists are obligated to push their careers at any costs, taking decisions and following unscrupulous paths and choosing individualism as the bridge to get to their success: „narcissists willing to cash in their dignity for a shortcut to fame and notoriety“(*).

„A protagonist and his story can only be as intellectually fascinating and emotionally compelling as the forces of antagonism make them. We need our villains to be smart, we need them to be formidable, (…) we need them to have a defensible position.“(*) The old villain was introduced as a negative condition for seeking good. Considering these dialectics make one realize that it does not mean to take decisions and follow paths that are not the most ethical ones to push one’s career.

ttp://nicolasastorga.com/ 

 http://christian-koelbl.de/

Talk with Christian Brückner: „Coaches, experts and service providers in the field of business, mindfulness and personal development are given the opportunity to promote their products in the context of the exhibition, paying according to the principle of affiliate marketing. In affiliate marketing, the advertiser, in this case the artist, works independently and advertises services through personalized links. His work is remunerated with a commission. The attention of the visitors generated by the exhibition is in this case sold to the coaches as a product.“

Juana Anzellini „Soft Porn“

Katalogvorstellung und Filmprojektion „Körperkontkate“

7. Mai 2022 ab 18 Uhr

Der Katalog bildet den Abschluss von Juana Anzellinis Ausstellung “PSSST..!”, die vom 10. bis zum 29. Juli 2021 im Raum für drastische Maßnahmen zu sehen war. Der Katalog wurde von Sven Lindhorst – Emme gestaltet.

Im Anschluss an die Katalogvorstellung findet die, an die Themen des Katalogs anknüpfende Filmprojektion “Körperkontakte” statt. Gezeigt werden Filme, die sich der Erotik, dem was Sex und Körperkontakt sein können, aus unterschiedlichen Perspektiven nähern.

Die Filme sind von Juana Anzellini und Lawinia Rate ausgewählt worden.

Andrés Felipe, OMG!!!, 2002, 1 min.

Álvaro Santisteban Diéguez, Gemini, 2021, 15 min.

Nicky Miller & Electrosexual, Lèvres roses, 2021, 4 min.

Anna Valeska Pohl, Baby Paradise TV, 2021, 12 min.

Ana María Millán, Este viento Amor, 2019, 6 min.

Juana Anzellini „Soft Porn”

publication release and film projection „Körperkontakte“

7. May 2022 starts 6 p.m.

This publication is the conclusion of Juana Anzellini’s exhibition „PSSST..!“, which was on view from July 10. to 29. 2021 at Raum für drastische Maßnahmen. The publication was designed by Studio Linhorst-Emme-Hinrichs.

The presentation of the publication will be followed by the film projection „Body Contacts“ which ties in with the themes of Anzellini´s project. The films approach eroticism from different perspectives, what sex and physical contact could be.

Film selection done by Juana Anzellini and Lawinia Rate.

Andrés Felipe, OMG!!!, 2002, 1 min.

Álvaro Santisteban Diéguez, Gemini, 2021, 15 min.

Nicky Miller & Electrosexual, Lèvres roses, 2021, 4 min.

Anna Valeska Pohl, Baby Paradise TV, 2021, 12 min.

Ana María Millán, Este viento Amor, 2019, 6 min.

Ksenia Ravvina / Mihaela Dobreva / Alexandar Hadjiev

obscure

Opening: 16. April starts 7 p.m.

Exhibition: 17. – 30. April

obscure

“obscure” is a durational installation that combines tangible objects, sound and a virtual NFT representation of the concept. It lingers between the visible and the invisible, the real and the fictional.

It is a big room with three rows of desks, a portrait of the Leader on the wall behind the teacher’s chair, a map with two hemispheres, of which only one is legal. The little boy takes his seat, opens his briefcase, puts his pen and notebook on the desk, lifts his face, and prepares himself to hear drivel.  

Joseph Brodsky, Less Than One, 1976

Om Bori

woman – water – bodies

Eröffnung, 18. März 2022 ab 19 Uhr

Ausstellung: 19. März – 9. April 2022

Finissage: 9. April 17 – 20 Uhr

Om Boris Zyklus multimedialer Arbeiten beschäftigt sich mit der Wechselbeziehung zwischen weiblichen Körpern und Körpern des Wassers. Sie erzählen von der Verbindung zwischen weiblichen Migrationswegen und den mäandernden Wasserläufen der Donau; von der Einschreibung ungesagter Geschichten von Verlust in die Küstenlandschaft der Normandie; und von der Beziehung zwischen weiblichem Lebensunterhalt und Gesang in dem Trinkwasserhandel auf den Straßen Westafrikas.

https://www.instagram.com/om.bori/?hl=de

Fotos: Sedlar & Wolff

Om Bori

woman – water – bodies

Opening, 18. March 2022, 7 p.m.

Exhibition: 19. March – 9. April 2022

Om Bori’s cycle of multimedia works engages the interrelation of female bodies and bodies of water. They relate maternal migrations to the meandering qualities of Danube’s waterflows; re-inscribe untold stories of loss into the Normandy’s coastal landscapes; and capture the relationship between female livelihood and song in urban West Africa’s pure water street economy.

https://www.instagram.com/om.bori/?hl=de

8.R.Lesung

Der Raum lädt zur alljährlichen Lesung.

11. März 2022, Einlass ab 19 Uhr, Start 20 Uhr

Diesmal dabei:

Michael Hüttenberger mit Illustrationen von Milena Breiter

Peter Schlangenbader gelesen von Nikolas Claussen

Linita Reimann

Yannic Pöpperling

Jonas Zink

Wir spenden die Getränkeeinnahmen von diesem Abend an eine Hilfsorganisation in der Ukraine. Es gilt die 3G plus Maske Regel.

8.R.Lesung

The Raum invites you to our annual reading.

11. March 2022, Entry 7 p.m., Start 8 p.m.

Featuring:

Michael Hüttenberger with illustrations from Milena Breiter

Peter Schlangenbader read by Nikolas Claussen

Linita Reimann

Yannic Pöpperling

Jonas Zink

We will donate the drin income from this evening to Ukraine.

#StandWithUkraine


Lena Schramm

Richtfest

Malerei / Skulptur

Eröffnung: 11. Februar 2022 ab 19 Uhr

Ausstellung: 12. Februar – 5. März 2022

Samstag 05. März 2022 17 – 20 Uhr Finissage: Handfester Schmaus & Schnaps; 19 Uhr Dorfeinäscherung

Nach alter Sitte wenden die Symbole und Rituale eines Richtfestes alles Übel von einem Haus ab. Ist der Dachstuhl fertiggestellt, wird der Rohbau gefeiert und der letzte Nagel eingeschlagen, ein Schnapsglas zerschmettert und handfest geschmaust. Lena Schramms Richtfest weiht gleich mehrere Rohbauten ein. Flankiert werden diese mit für das Fest gebräuchlichen Gegenständen, die Glück bringen. Durch zusätzlich gezieltes Anbringen von Gefahrenquellen warnt Schramm gleichsam vor den Tücken des sich sicher Fühlens in den eigenen vier Wänden. Der Mensch wird trotz seiner Auswüchsen von Nesttrieb immer wieder auf das nackte Dasein zurückgeworfen werden. Unablässig stellt Schramm in ihren Arbeiten Fragen nach dem existenziell Notwendigem und scheut dabei nicht das Überflüssige. Wobei sie die Gegenstände des Alltags nicht nur mit Ton oder Malerei nachbildet, sondern diese oftmals auch direkt Eingang in ihre Skulpturen und Installationen finden. Schramm verhandelt die Dinge mit den Dingen.

https://www.instagram.com/lena.schra.mm/

Fotos: Regina Kelaita

Lena Schramm

Richtfest

Painting / Sculpture

Opening: 11. February 2022, 7pm
Exhibition: 12. February – 5. March 2022

Saturday 05 March 2022 closing, 5 – 8 p.m. final feast, 7 p.m. burning down the village

Traditionally, the symbols and rituals of a roofing ceremony (Richtfest) are supposed to avert all
evil from a new house. Once the roof is completed, the last nail is driven in, the shell of the house is
celebrated, a shot glass is smashed and everybody feasts. Lena Schramm’s ‘Richtfest’ inaugurates
several building shells at once, flanking them with lucky charms commonly used for these kind of
festivals.
By then adding some potential hazards, Schramm warns us against the pitfalls of feeling safe in our
own four walls. Despite our excessive nest instinct, we will always be thrown back upon our naked
existence. In her works, Schramm constantly asks questions about what is existentially necessary
and does not shy away from the superfluous. She not only recreates everyday items with clay or
painting, but often also lets them find their way directly into her sculptures and installations.
Schramm negotiates things with things.

https://www.instagram.com/lena.schra.mm/