Ich steige auf den höchsten Berg, mach mir die Spitze ab und benutz ihn als Grabstein oder: ob kurz oder lang die Beine bleiben breit!!! – Marie Celestina David

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Ich steige auf den höchsten Berg, mach mir die Spitze ab und benutz ihn als Grabstein oder: ob kurz oder lang die Beine bleiben breit!!!

Marie Sina Celestina David

Vernissage: 12. Juli 2024 ab 19 Uhr / 21 Uhr Sound Performance mit DIKEN

Ausstellung:  13. Juli – 4. August 2024

Spaziergang: 11. Juli 2024 18 – 20 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung findet ein Spaziergang mit der Künstlerin unter dem Motto Sammlung Friedrichshain statt. Schwerpunkt des Spaziergangs ist die gemeinsame Sammlung von allen vogelfreien Dingen. Sie fungieren als Teil eines Selbstbildnisses des Stadtteils und werden in die Ausstellung eingegliedert.

Marie Sina Celestina David beschäftigt sich mit all den Dingen, die wir

-verloren –

haben.

Hier in einem Memorywarehouse. 

Ich sehe Körper, die nichts tun, aber alles fühlen. 

Alle Facetten einer privaten Öffentlichkeit erhalten, hier ist mein Platz, ich wurde 

Stumm. Geschnitten. 

In Streifen.

Lächeln !!!!!

Booooom !!  

Ja, WIR HÖREN EUCH, ABER WIR SCHLIESSEN UNSERE AUGEN!!!

Wir wollen eine Gemeinschaft, die zusammenhält, härter als es Blut je könnte!

( THIS WORK IS ALL ABOUT CONNECTION, Collagen, Spiele, Selbstportraits, Textilien, Installationen und Musik, no fetisch-objects!!! (Kiss Principe: Keep it simple stupid ))

Marie David studierte Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Wien. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf Aktions- und Performancekunst, mit zahlreichen kollektiven Projekten. Wichtige Teile ihrer multidisziplinären Kunstprojekte umfassen ihre Band Zweilaster, der KLUB, die Matriarchale Volksküche und das Sternengruppe-Swanz-Kollektiv. Ihr größter Wunsch ist es Kunst erlebbar zu machen und in jede Ritze des öffentlichen Lebens zu quetschen. Sie konzentriert sich dabei auf  Themen wie Klassismus, patriarchalen Machtdynamiken, rechte Gewalt, „Gesellschaftsspiele“ und der Zugänglichkeit von Kunst. Diese Haltung spiegelt sich in Material, Sprache, Raum und Zeit wider.  

https://www.instagram.com/olle.nixxe/

Dies ist ihre erste Einzelausstellung, die im Raum für drastische Maßnahmen in kuratorischer Zusammenarbeit mit Julie Hart präsentiert wird.

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Opening: 12. July 2024 starts 7 p.m. / 9 p.m. Sound Performance mit DIKEN

Exhibition:  13. July – 4. August 2024

Stroll: 11. July 2024 6 – 8 p.m.

As part of the exhibition, a walk with the artist will take place under the motto Collection Friedrichshain. The focus of the walk is the joint collection of all the bird-free things. They function as part of a self-portrait of the district and will be incorporated into the exhibition.

Marie Sina Celestina David deals with all the things we have 

-lost-

Here in a Memorywarehouse. 

See Bodys that do nothing but feel everything. 

Receiving all the facets of a private puplic, my place, i have been 

Mutet. Cutet. 

In stripes.

SMILE!!!!!

Booooom!!  

Yes WE DO HEAR YOU, BUT KEEP OUR EYES CLOSED!!!

We want Community that Sticks together, harder than blood ever could.

( THIS WORK IS ALL ABOUT CONNECTION, A summary out of collages, selfportraits, textiles, installations and music (Kiss Principe: Keep it simple stupid ))

Marie David studied fine arts at the Academy of Fine Arts in Stuttgart and Vienna. Her main focus is on action and performance art, with numerous collective projects. Important parts of her multidisciplinary art projects include her band Zweilaster, der KLUB, the MatriarchaleVolksküche, and the Sternengruppe-Swanz Collective. Her biggest wish is to make art relevant and squeeze it in every crack of life. She works on topics that surround classism, patriarchal power dynamics, right-wing violence, “parlor games” and the accessibility of art and she trys to reflect this attitude in material, language, space and time.  

This is her first solo exhibition, represented at Raum für drastische Maßnahmen in curatorial correspondance with Julie Hart.

MENTALIZING RHAPSODIES

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Mentalizing Rhapsodies

Lina Zylla & Julia Peters

Eröffnung: 7 . Juni 2024 ab 19 Uhr mit Live Performance

Ausstellung: 8. Juni – 29. Juni 2024

Finissage: 29. Juni 2024 5 – 8 p.m. in Anwesenheit der Künstlerinnen

MENTALIZING RHAPSODIES: JULIA PETERS & LINA ZYLLA
Rhapsodien sind ursprünglich griechische Wandergesänge oder -gedichte. Davon ausgehend werden heutzutage offene, nicht formal gebundene Musikstücke als Rhapsodien bezeichnet. In unserer umgebenden Realität verlieren wir uns oft in unzusammenhängenden Mustern, die in flüchtigen Einheiten gespeichert werden – gleich einer Rhapsodie, die sich aus ephemeren, unzusammenhängenden musikalischen Gedanken lose zusammen setzt.
Beim Umherwandern in der Stadt ergibt sich ein Mäander aus Augenblicken und Geräuschen, die nicht unbedingt aufeinander aufbauen oder Bezug nehmen. Diese assoziative, fragmentarische, flüchtige Auffassung von Realität, mit der sich beide Künstlerinnen beschäftigen, ist der Ausgangspunkt für das Zusammenspiel beider künstlerischer Ansätze, wobei Julia Peters‘ Objekte und Lina Zyllas räumlich dynamische Einheiten aus Klang und Malerei in einen Dialog treten. In ihrer Live Performance am Eröffnungsabend, die sich aus Objekten, Sound-, Textilelementen und Wandmalereien live kombiniert, wird der Ausstellungsraum neu strukturiert und fertig gestellt. Aus einem Soundsampling, das vorher aufgenommene Geräusche und Gesprächsfragmente aus der Umgebung beinhaltet, schichtet Lina Zylla live eine Soundlandschaft in Kombination mit
ihren Stimmen-Loops, zu der sie an die Wände malen wird. Hier gestaltet sie die Wände mit
zeichnerischen Linien, neonartigen Folien und Glas, wobei es passieren kann, dass sie Geräusche als Reaktion auf die Objekte von Julia Peters einloopt. Julia Peters lässt Textilelemente und VHS Tapes Teil ihrer Körperstruktur werden und sich von der malerischen und akustischen Interaktion von Lina Zylla leiten. Dabei arrangiert sie ihre Objekte aus Keramik, VHS-Tapes und Textilien, die sich mit der Tiefe psychischer Gedankenwelten, wie verschlüsselter Erinnerungsdepots, Träumen und der Schnittstelle zwischen Außenwelt und Individuum beschäftigen im Raum oder reagiert auf die eingesprochenen Textfragmente von Lina Zylla. Visuell-akustische Beziehungsgeflechte
zwischen den Künstlerinnen werden somit erforscht, verdichtet und aufgelöst und bleiben als Relikte im Ausstellungsraum bestehen. Während Peters Skulpturen das Individuum als Teil einer Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen, hinterfragt Zylla performativ und raumbezogen die Realität, in der sich diese zwischenmenschlichen Kommunikationsprozesse abspielen. Geräusche und visuelle Elemente verteilen sich in den verschiedenen Stockwerken oder werden miteinander verknüpft.

LINA ZYLLA hat Malerei und Bildhauerei in der Klasse von Günther Förg und Florian Pumhösl studiert und schloss 2019 als Meisterschülerin in freier Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München ab. Nach ihrem Diplom ging sie mit einem DAAD-Stipendium nach Italien und erhielt seitdem mehrere Preise, Stipendien und Projektförderungen. 2023 war sie mit dem internationales Stipendium des Oberpfälzer Künstlerhaus in Virginia (USA). Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Kunsträumen gezeigt, u.a. in Berlin, Chemnitz, Istanbul, München und Venedig. Derzeit arbeitet sie im städtischen Atelierhaus Baumstraße in München. Sie lebt in München und Gaino/Italien.

https://linazylla.com

https://www.instagram.com/lina_zylla/

JULIA PETERS studierte Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar bei Simon Wachsmuth, Jana Gunstheimer, Björn Dahlem und Christine Hill und schloss ihr Studium im Februar 2020 ab. Sie lebt und arbeitet als Künstlerin mit den Schwerpunkten Malerei und konzeptionelle Arbeit in Leipzig und wurde für verschiedene künstlerische Projekte gefördert. Ihre Arbeiten waren in mehreren Ausstellungen vertreten, u.a. in Zürich, Berlin, Dresden und Leipzig.

https://juliapeters.eu

https://www.instagram.com/julia.v.peters

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Mentalizing Rhapsodies

Lina Zylla & Julia Peters

Opening: 7 . Juni 2024 starts 7 p.m. with Live Performance

Exhibition: 8. – 29. June 2024

Rhapsodies are originally Greek wandering songs or poems. Nowadays, open, non-formally bound pieces of music are referred to as rhapsodies. In our surrounding reality, we often lose ourselves in incoherent patterns that are stored in fleeting units – like a rhapsody that is loosely composed of ephemeral, incoherent musical thoughts. Wandering around the city results in a meander of moments and sounds that do not necessarily build on or relate to one another. This associative, fragmentary, fleeting perception of reality, with which both artists are concerned, is the starting point for the interplay of both artistic approaches, whereby Julia Peters‘ objects and Lina Zylla’s spatially dynamic units of sound and painting enter into a dialog. In her live performance on the opening evening, which combines objects, sound, textile elements and live wall paintings the exhibition space is restructured and completed. Lina Zylla will create a live soundscape from a sound sampling that includes pre-recorded noises and fragments of conversations from the surroundings in combination with her voice loops, to which she will paint on the walls. Here she designs the walls with graphic lines and neon-like foils and it can happen that she loops in scraps of thoughts or sounds as a reaction to Peters‘ objects. Julia Peters allows textile elements and VHS tapes to become part of her body structure and is guided by the painterly and acoustic interaction of Zylla. She arranges her objects made of ceramics, VHS tapes or textiles, which deal with the
depth of psychic worlds of thought, such as encrypted memory deposits, dreams and the interface between the outside world and the individual, in space or reacts to the spoken text fragments by Lina Zylla. Visual-acoustic networks of relationships between the artists are thus explored, condensed and dissolved and remain as relics in the exhibition space. While Peter’s sculptures focus on the individual as part of a society, Zylla performatively and spatially questions the reality in which these interpersonal communication processes take place. Sounds and visual elements are distributed throughout the different floors or are linked together.

LINA ZYLLA studied painting and sculpture in the class of Günther Förg and Florian Pumhösl and
graduated as a master student in free art at the Academy of Fine Arts Munich in 2019. After her
diploma, she went to Italy on a DAAD scholarship and has since received several prizes,
scholarships and project funding. Her works were shown in various art spaces, e.g. in Berlin,
Chemnitz, Istanbul, Munich and Venice. She lives and works in Munich.


JULIA PETERS studied fine art at the Bauhaus University Weimar under Simon Wachsmuth, Jana
Gunstheimer, Björn Dahlem and Christine Hill and graduated in February 2020. She lives and
works as an artist specialising in painting and conceptual work in Leipzig and has received funding
for various artistic projects. Her work has been represented in numerous exhibitions, including
Zurich, Berlin, Dresden and Leipzig.

THC THX

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Gruppenausstellung kuratiert von Tobi Keck

Eröffnung: Samstag 20. April 2024 ab 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. April – 03. Mai 2024

Teil des Berliner Sellerieweekend am 26. – 28. April 2024.

Mit den KünstlerInnen:
Matti Schulz, Anna Ley, Michael Eppler, Anica Seidel, Hannes Uhlenhaut, Tobi Keck, K.O.T.Z.,
Spatzi Spezial (Sophia Süßmilch & Valentin Wagner), Paul Barsch, Anaїs Goupy, Bernhard
Holaschke, Nadja Kurz, Paul Waak, Fjorsk, Claudia Holzinger, Christian Roncea, Nolopuedocreer (a.k.a. Ludmila Rosenzweig), Magnus Krüger, Fatma Cankaya, Klit Clique, Barbara Lüdde, Michael Ullrich u.v.m.

THC fürs Volk – dafür ein Dankeschön. Mit einer umfangreichen Gruppenausstellung wird im
Berliner Raum für drastische Maßnahmen die Teillegalisierung von Cannabis und damit ein
historischer Wendepunkt begangen. Im Schatten der rüstungspolitischen Zeitenwende erfährt
die Bundesrepublik nun bereits einen weiteren, eher berauschenden, Paradigmenwechsel.
Längst ist Cannabiskonsum neben Alkohol und Tabak zur beinahe ebenso alltäglichen
Volksdroge avanciert. Und dennoch spalten sich die Gemüter scheinbar hitziger denn je.
In stimmungserhellender Gestalt einer Kifferparty präsentiert die Ausstellung einen
umfrangreichen Fundus zeitgenössischer Werke, welche den Gegenstand der nicht enden
wollenden Debatte zur heilsbringenden Ikone erhöhen.

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Groupshow curated by Tobi Keck

Opening: 20. April 2024 starts 6 a.m.
Exibition: 21. April – 03. May 202
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Participants of the Sellerieweekend: 26. – 28. April 2024

with:
Matti Schulz, Anna Ley, Michael Eppler, Anica Seidel, Hannes Uhlenhaut, Tobi Keck, K.O.T.Z.,
Spatzi Spezial (Sophia Süßmilch & Valentin Wagner), Paul Barsch, Anaїs Goupy, Bernhard
Holaschke, Nadja Kurz, Paul Waak, Fjorsk, Claudia Holzinger, Christian Roncea, Nolopuedocreer (a.k.a. Ludmila Rosenzweig), Magnus Krüger, Fatma Cankaya, Klit Clique, Barbara Lüdde, Michael Ullrich, t.b.a

THC for the people – thank you for that. With an extensive group exhibition in the
Berlin offspace Raum für drastische Maßnahmen, the partial legalization of cannabis and thus a historical turning point will be celebrated. In the shadow of the turning point in armaments policy Germany is yet experiencing another, rather intoxicating, paradigm shift. Alongside alcohol and tobacco, cannabis consumption has long since become an almost equally popular drug. And yet opinions seem to be more divided than ever.
In the mood-enhancing guise of a stoner party, the exhibition presents comprehensive
contemporary works, which turn the subject of the never-ending debate into a salutary icon.

no one has the right to obey

no one has the right to obey

Andrés Felipe Uribe Cárdenas 

Vernissage: 22. März 2024 ab 19 Uhr

Ausstellung: 23. März – 12. April 2024

Donnerstag 4. April, 19 – 20 Uhr Konzert „Duo Miseria Humana“ präsentiert depressive suizidgefährdete Boleros live in Berlin-Friedrichshain.

In einer Zeit voller Dringlichkeit und Katastrophen präsentiert NHTRTO eine Sammlung von Kunstwerken, die eine Kunst der Enttäuschung als Inbegriff der ästhetischen Erfahrung unserer Gegenwart suggerieren, und dabei bürokratische Missverständnisse geringer Intensität neben fröhlicher, blasphemischer Ikonophilie ausstellen. Der Künstler erforscht die Freiheit in einem liberalen Polizeistaat und bekämpft das Gesetz mit seiner Kunst, wie zu lesen ist – nicht nur in der Dokumentation einer Flatscreen-Détournement inklusive einer musealen, schriftlichen Stellungnahme eines Hausmeisters, sondern noch deutlicher im gedruckten Briefwechsel (in dürftigen, aber poetischen Kiezdeutsch verfasst) zwischen dem Künstler und dem Chef der Gendarmerie.

In dieser Höhle sozialer Schatten liegt eine gescheiterte Doktorarbeit über Medienkunst: eine Konstellation von Bildschirmen, die wuchtigen Lichtgravuren ausgesetzt sind. Diese platonische, technische Décollage, die als Installation aus Video Trümmern gezeigt wird, webt sich wie ein Spinnennetz zum Totentanz, einen Tanz des Todes, der von der abgelaufenen Heavy-Metal-Subkultur inspiriert ist. Die verletzten Membranen entdecken die submediale Aufrichtigkeit des Artefakts, seinen Glanz ganz am Ende der Oberfläche, die reine photonische Substanz, die uns täglich blendet.

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no one has the right to obey

Andrés Felipe Uribe Cárdenas 

Vernissage: 22. March 2024 starts 7 p.m.

Ausstellung: 23. March – 12. April 2024

Thursday 04. April 7 – 8 p.m. concert „Duo Miseria Humana“ presents depressive suicidal affected boleros live in Berlin-Friedrichshain.

As an interpreter of the mood of recent times full of urgency and catastrophes, NHTRTO presents a compilation of artworks suggesting an art of disappointment as epitome of the aesthetic experience in our present, sharing low intensity bureaucratic misunderstandings next to cheerful blasphemic iconophilia. Exploring the freedom of living inside a liberal police state, the artist fights the law with works of art, as can be read – not just in the documentation of an outdated flatscreen détournement, including a museum quality written statement from a Hausmeister, but even clearer in the printed letter exchange (written in a poor but poetic Kiezdeutsch) between the artist and the chief of gendarmerie.

Inside this cave of social shadows lies a failed doctorate on media art: a constellation of screens subjected to amplified light engravings.  This platonic technical décollage displayed as an horizontal panel installation of video-detritus weaves itself around a spider web Totentanz, a dance of the death expired by heavy metal subculture. These wounded membranes discover the submedial sincerity of the artifact, its shine at the end of the surface, the pure photonic substance that blinds us daily.

NON STOP

NON – STOP
Daniel Theiler

Eröffnung: 09. Februar 2024 ab 19 Uhr

22. Februar 18 Uhr Artist Talk

Ausstellung: 10. Februar bis 2. März 2024

Finissage: 2. März 2024 17 – 20 Uhr / 18 Uhr SAFTSCHUBSEN UNITED: Live Performance mit anschließendem DJ Set

Auf einmal räumen alle ihr Sparbuch leer, vergessen die Flugscham und fliegen durch die Welt. – Matthias Spohr, Geschäftsführer der Lufthansa Aviation Training.

Flugreisen finden immer im Spannungsfeld zwischen dem Bedürfnis nach Mobilität und Umweltschutz statt. Trotz guter Vorsätze und Flugscham nutzen viele Menschen das Flugzeug, sei es aus Bequemlichkeit, Gewohnheit oder dem Glauben, dass sie wenig an der Gesamtsituation ändern können. Andere wollen oder können nicht auf das Fliegen verzichten.

Die multimediale Ausstellung NON–STOP erforscht die Verflechtungen zwischen Flugreisen, Migration und Klima(-Aktivismus) und reflektiert auf humorvolle Weise, wie Kunst und Widerstand sich gegenseitig formen. Ikonische Momente des Klimaprotests von Menschen, die sich an Flugzeugen festkleben oder Privatjets mit Farbe besprühen, werden in Ölbildern dargestellt. Die interaktive Installation „Selbstportrait 1992-2023“ zeigt sämtliche Flugtickets des Künstlers, seit seinem ersten Familienbesuch in der Türkei 1992 bis heute, und bietet den Besucher:innen die Möglichkeit, seinen flugbedingten CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Mit jeder Spende reduziert sich die Summe der CO2-Emissionen auf einer Anzeige, bis die Flüge „neutralisiert“ sind. Die Spendensumme wird zu 100 % in Klimaschutzprojekte investiert. Teil der Installation ist eine statistische Auswertung, welche wesentliche Kennwerte wie Distanzen, die am häufigsten genutzten Flughäfen und Fluggesellschaften, Sitzplätze usw. darstellt. Die Daten veranschaulichen die Flugbiografie des Künstlers und erzeugen gemeinsam mit Objekten, Sound- und Videoarbeiten eine humorvoll bedrohliche Szenerie: Flugzeugflossen kreisen wie Haifische um eine atmende Rettungsweste, Spucktüten geben Tipps zur Weltrettung und in einem Podcast wird erklärt was Cem Özdemir, Schnaps und eine verhinderte politische Karriere miteinander zutun haben.

Die Videoarbeit Jetbridge Jesus setzt die persönliche Migrationsgeschichte der Familie des Künstlers in einen Kontext mit internationalen Flug- und Migrationsbewegungen und thematisiert die Möglichkeit einer deterritorialisierten Welt, in der sich die Unterschiede zwischen Migrant:innen, Flüchtlingen und Tourist:innen auflösen. Am Ende stellt die Arbeit Black Cross die Frage nach dem langen Schatten des Fliegens: Ist er wirklich immer gleich groß, egal, wie hoch oder tief das Flugzeug fliegt?

www.danieltheiler.de

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NON-STOP
Daniel Theiler

Opening: 9. February 2024 starts 7 p.m.

Exhibition: 10. Febraury – 2. March 2024

Suddenly, everyone empties their savings accounts, forgets about flight shame, and flies around the world. – Matthias Spohr, CEO of Lufthansa Aviation Training

Amid the opposing poles of a need for global mobility and the environmental protection, air traffic increases. Despite good intentions and flight shame, many people fly because of convenience, habit, or because they believe that their behavior adds little to the overall situation. Many do not want or cannot give up flying.

Daniel Theiler’s multimedia exhibition NON–STOP explores the interconnections between air travel, migration, and climate (activism). The show is also a humorous reflection on how art and resistance shape each other. Oil paintings depict iconic moments of climate protest such as activists defacing a private jet or gluing themselves to a plane.

The interactive installation „Self-portrait 1992-2023“ displays all the artist’s flight tickets, from his first family visit to Turkey in 1992 to the present day, and allows visitors to donate towards compensating his CO2 emissions, featuring a live number of the current uncompensated amount.

Associated statistical analyses (e.g., distances, airport, and airline frequencies) stand in contrast to other objects, sound, and video works, which together create a joyous yet threatening scenario. Vertical stabilizers circle a breathing life jacket like shark fins, sickness bags provide tips for saving the world, and visitors learn what Cem Özdemir, schnapps, and a thwarted political career have to do with each other.

The video work „Jetbridge Jesus“ connects the migration history of the artist’s family to international flight and migration movements, addressing the possibility of a deterritorialized world where the differences between migrants, refugees, and tourists dissolve. In the end, the work „Black Cross“ addresses the issue of the long shadow of flying: Is it really always the same size, regardless of the plane’s altitude?

Just take me, I wont resist

Pharaz Azimi

Just take me, i won´t resist

Vernissage: 17. November 2023 ab 19 Uhr

Ausstellung: 18. November – 2. Dezember 2023

Just take me, I won’t resist!

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Woodcut XXL

Woodcut XXL

Grafik-Projekt der HGB-Leipzig 

Vernissage: 6. Oktober 2023 ab 19 Uhr

Ausstellung: 7. – 15. Oktober 2023

Jonas Liesaus

Felix Almes

Jorinde Becker

Stephanie Marx 

Leon Friederichs

Klara M. Fischer

Bernhard Bormann

Karl Lobo

Felix Lorenz

Gemma Wilson

Niklas Dietzel

Im Sommer 2022 und 2023 realisierten zwei unterschiedliche Gruppen von Studierenden und Lehrkräften der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig eine drastische Maßnahme: das Projekt WOODCUT XXL. Inspiriert war dieses von einem Projekt in Bogotá (Kolumbien) mit dem Titel “Grabado sobre ruedas” (Übersetzung: Drucken auf Rädern). Vor einigen Jahren hatte mich die Professorin Carmen Rodríguez (@carmenvonwolkenstein) von der Universidad de los Andes in Bogotá auf die Aktion aufmerksam gemacht. Mit Carmens Know-how und in einem regen Austausch mit meiner Kollegin Stephanie Marx (Werkstattleiterin der Hochdruck-Werkstatt), nahmen wir die entsprechenden Proben und Anpassungen für unsere Leipziger Version vor.

Die Grundidee des Projektes war großdimensionale Holzschnitte (120cm x 200cm & 120cm x 150cm) in einem kollektiven Prozess anzufertigen. Dieses Verfahren ging über die Werkstatt als übliche Produktionsstätte hinaus und eröffnete dabei neue Möglichkeiten der Kooperation zwischen den Teilnehmer*innen. Das gemeinsame Arbeiten an den großen Platten, sowie das gemeinsame Druckerlebnis mit einer 4,5-Tonnen-Tandemwalze, schuf den besonderen Raum und die Aufmerksamkeit für dieses Projekt im Großformat. In einer Art Festcharakter wurde mit einem dem Medium komplett fremden Gerät – einer Straßenbaumaschine – unter dem freien Himmel gedruckt. Dies brach sowohl die Muster der Maschinennutzung als auch der Bildproduktion in der Grafiklehre. Das Zusammenkommen verschiedener Menschen, Aktionen und technische Voraussetzungen bildeten den Kern dieses Projekts, den auch bildlich formuliert werden kann: Der Druck eines Druckstocks erfordert die Zusammenarbeit vieler Hände!

Die Werke für diese Ausstellung im Raum für drastische Maßnahmen besteht aus einer Auswahl an Holzschnitten, die in den beiden bisher durchgeführten Ausgaben des Projekts gedruckt wurden. Dazu präsentieren wir zwei Dokumentationen von beiden Druckaktionen: 1) ein veröffentlichter Katalog (ein Schmuckstück!), wo die Motive der ersten Version (Sommer 2022) zu sehen sind, 2) Ein dokumentarischer Videoclip, der eine Aufzeichnung ist, von der zweiten Session (Sommer 2023), welche im Leipziger Westen stattgefunden hat.

Text: Juana Anzellini

Urlaup

Matti Schulz

Urlaup

Vernissage: Freitag 8. September 2023 ab 19 Uhr mit Live – Musik von Ftze

Ausstellung: 9. – 30. September 2023

Finissage: 30. September mit Live – Musik von Erste Hilfe

„Ich hatte einmal Urlaup, das war ziemlich schön.

Die Palmen standen schief, ich konnt‘ ’nen Affen sehn‘.
Die Arbeit war vorbei, der Kopf dreht sich im Kreis.
Kein Gehirn, kein Problem, in der Hand ’nen Mai Tai.
Cheesy Going mit dem Flip-Flop, direkt in die Limo,
Selbstporträt im Strand, mit einem Bein in der Disko.
Aber am Ende war alles ganz entspannt:
Axt im Kopf, Kotzen, Waldbrand.“

www.mattischulz.com

LAFI NK e.V.

LAFI NK e.V.

Samstag 29. Juli 2023 ab 16 Uhr

Publikations Release: ALMANACH – de mano amano

Die Publikation umfasst eine Auswahl an Früchten und Dokumentationen über Geschehnisse, die in der ersten Hälfte dieses Jahres stattgefunden haben. Dabei lag der Fokus auf Aktivitäten rund um die Themen Migration und Körper. Es werden verschiedene Inhalte geboten, wie Artikel, Gedichte, Tipps, Hinweise, Rituale und Horoskope, sowie viele weitere relevante Informationen für die lateinamerikanische Gemeinschaft in Berlin.

Über ALMANACH:
Mit diesem Projekt möchten wir Migrantinnen ermutigen, sich als politische und soziale Akteurinnen im öffentlichen Raum zu beteiligen. Auf diese Weise fördern wir die kulturelle Vielfalt in der Stadt.

Der Migrationsprozess bringt viele Herausforderungen und Schwierigkeiten in verschiedenen Lebensbereichen der Migrantinnen mit sich, weshalb es schwer sein kann, diesen allein zu bewältigen. Wenn wir migrieren, bringen wir unsere Kultur, Gedanken und Ideale mit an den Ort, an dem wir ankommen. In unserem ALMANACH sammeln wir Informationen über den Migrationsprozess, die durchgeführten Aktivitäten und das tägliche Leben der Teilnehmerinnen.

Kommt zu einem gemütlichen Sommerabend und feiert mit! Es wird Essen und Trinken geben!

LAFI NK e.V.

Publication release: ALMANACH – de mano a mano

Saturday 29.July 2023, starts 4 p.m.

The publication features a selection of fruits and documentation of events that took place during the first half of this year, with a focus on organizing activities related to migration and body topics. It offers a diverse range of content, including articles, poems, tips, hints, rituals, and horoscopes, among other relevant information for the Latin American community in Berlin.

About ALMANACH: Through this project, we aim to encourage migrant individuals to participate aspolitical and social actors in the public sphere, thereby promoting cultural diversity within the city.

The migration process brings forth numerous challenges and difficulties across various aspects of migrants‘ lives, making it tough to navigate alone. When we migrate, we bring our culture, thoughts,and ideals to the place we arrive at. In our ALMANACH, we collect information about the migration process, the conducted activities, and the daily lives of the participants.

Join us for a cozy summer evening of celebration! Food and drinks will be provided!

PengBoy

PengBoy

Kollektives Collagen kleben

19. Juli ab 17 Uhr

Das Kollektiv PengBoy lädt erneut zum gemeinsamen Collagen kleben. Eine Aktion zwischen Kontemplation und Konspiration. Für Material und Werkzeug ist gesorgt.

Ohne Anmeldung. Eintritt frei!