Fehldrucke

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FEHLDRUCKE

Knapp daneben ist auch dabei

LINK zur Online Auktion ab 19:00

Gruppenausstellung kuratiert von Juana Anzellini

Eröffnung am 25. April 2025 ab 19 Uhr

Ausstellung: 27. April bis 16. Mai 2025

Finissage mit Kunstauktion 16. Mai 2025 ab 19 Uhr // POSITIONSLISTE // LINK zur Online Auktion ab 19:00

Fehler zu machen ist uns allen bekannt. Fehler gehören zum Alltag. Was passiert aber, wenn Fehler besonders hervorgehoben oder sogar ins Rampenlicht gerückt werden? Was passiert, wenn der Makel nicht mehr als etwas unnützes interpretiert wird? 

Mit:

Paule Hammer

Arina Heinze

Ricarda Hoop

Christoph Kukla

Lucas Kaiser

Sarah Deibele 

Luke Carter

Christoph Ruckhaeberle

Sebastian Speckmann

Franzi Dahte

Gemma Wilson

Ivana de Vivanco

Juliana Toro

Yehudi Villa E.

Jean Baptiste Monnin

Inga Israel

Pauline Stopp

Andrea Barzaghi

Max Hechinger

Kai Wildemann

Myriam Mayer

Juan Blanco

Jose Sarmiento

Julia Brodauf

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Rahmenprogramm:

30. April 2025 Druckgrafik Workshop “DRUCK MACHEN ZUM 1.MAI” mit Juana Anzellini & Juan Blanco

1. Mai 2025 Druckgrafik Workshop „DRUCK MACHEN ZUM 1.MAI” mit Juana Anzellini & Juan Blanco

Anmeldung unter: info@rpunkt.org

1. Mai 2025 MC Müllsaft – Music Performance von Matti Schulz

https://kultur-friedrichshain-kreuzberg.de/projekt/druck-machen-zum-1-mai-musikalische-performance-von-mc-muellsaft-matti-schulz/

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FEHLDRUCKE (Misprints)

Close to the mark is also included

Group exhibition curated by Juana Anzellini

Opening on April 25, 2025 from 7 p.m.

Exhibition: April 27 to May 16, 2025

Finissage with art auction May 16, 2025 from 7 p.m.

We are all familiar with making mistakes. Mistakes are part of everyday life. But what happens when mistakes are highlighted or even put in the spotlight? What happens when the flaw is no longer interpreted as something useless?

April 30, 2025 Printmaking workshop “PRINT MAKING FOR MAY 1” with Juana Anzellini & Juan Blanco

May 1, 2025 Printmaking workshop “DRUCK MACHEN ZUM 1.MAI” with Juana Anzellini & Juan Blanco

registration on: info@rpunkt.org

May 1, 2025 MC Müllsaft – Music Performance by Matti Schulz

SERPENT MAGAZIN

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SERPENT MAGAZIN

Release und Szenische Lesung am 4. April 2025 ab 19 Uhr

Der Serpent notiert und kritzelt STADT und releast die 17. Ausgabe des Zines im Raum für drastische Maßnahmen frühlings mit einer Lesung.

Es lesen:

Daniel Cassel, Alice Lovis Planz, Felix Gräbeldinger

Dazu kommt ein szenisches Gemenge aus:

Jannis Poptrandov, Teresa Metzinger, Sam Langer & Kai Pohl

Und Zeichnungen von

Lupe Ficara

An der Wand für einen Abend

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https://serpentmagazine.github.io/

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BIG EMPTY

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Stefan Wiens

BIG EMPTY

Eröffnung am 7. März 2025 ab 19 Uhr

Ausstellung: 8. – 29. März 2025

BIG EMPTY
Can I tell you a story?
One without a beginning.
You are 16,
you are 40
you are nobody.
Cigarette smoke, flashing light.
I turn around – nothing.
You are a ghost.
Then I am –
do you see me?

Stefan Wiens arbeitet an den Rändern des Figürlichen, wo Erinnerungen brüchig werden und Popkultur mit archaischen Schatten verschmilzt. Seine Skulpturen, roh und monumental, erinnern an ausgegrabene Idole aus einer verlorenen Epoche – verformt, übertrieben, gezeichnet von Zeit und Verwesung. Aufgewachsen in der Provinz, beeinflusst von Skate-Punk und der unaufhörlichen Bilderflut der 90er Jahre, führt sein Weg vom Tischlerhandwerk zur Kunst, vom Material zur Metapher.

Mit der Kettensäge als verlängerter Hand entblößt Wiens seine Figuren: cartoonhafte Gesichter mit hysterischer Mimik, geplatztes Styropor, giftige Farben, Oberflächen, die sich irgendwo zwischen Zersetzung und Erstarrung befinden. Das Groteske ist hier kein Stilmittel, sondern ein Zustand – ein Oszillieren zwischen Anziehung und Abstoßung, zwischen Kindlichkeit und Horror. Die Spannungen zwischen süß und verstörend, zwischen Trash und archaischer Wucht verbinden Wiens mit Künstlern wie Joyce Pensato oder den verzerrten Körpern von Francis Bacon. Aber auch die Tradition des deutschen Expressionismus von Barlach bis Kirchner schwingt als Echo einer langen Suche nach innerem Ausdruck mit.
Seine Arbeiten werden in Berlin, Europa und den USA gezeigt und befinden sich in Privatsammlungen – als Scherben eines kollektiven Unterbewusstseins, in dem sich alte Mythen und zeitgenössischer Medienmüll zu neuen Chiffren verdichten. Wiens stellt Fragen nach der Substanz, nach der Form, nach dem Bild, das wir von uns selbst haben. Was bleibt, wenn das Glatte aufreißt, wenn das Vertraute verschwindet? Seine Skulpturen geben keine Antwort. Sie starren zurück.

https://www.instagram.com/stefanowienskey/

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Stefan Wiens

BIG EMPTY

Opening: 7. March 2025 starts 7 p.m.

Exhibition: 8. – 29. March 2025

BIG EMPTY
Can I tell you a story?
One without a beginning.
You are 16,
you are 40,
you are nobody.
Cigarette smoke, flashing light.
I turn around – nothing.
You are a ghost.
Then I am –
do you see me?


Stefan Wiens works at the edges of the figurative, where memories become fragile and pop culture merges with archaic shadows. His sculptures, raw and monumental, are reminiscent of excavated idols
from a lost era – deformed, exaggerated, marked by time and decomposition. Growing up in the provinces, influenced by skate punk and the incessant flood of images of the 90s, his path leads
from carpentry to art, from material to metaphor.

Using the chainsaw as an extension of his hand, Wiens exposes his figures: cartoon-like faces with hysterical expressions, burst polystyrene, toxic colors, surfaces that are somewhere between
decomposition and solidification. The grotesque is not a stylistic device here, but a state – an oscillation between attraction and repulsion, between childishness and horror. The tensions between
sweet and disturbing, between trash and archaic force connect Wiens with artists such as Joyce Pensato or the distorted bodies of Francis Bacon. But the German Expressionist tradition from
Barlach to Kirchner also resonates as an echo of a long search for inner expression.

His works are shown in Berlin, Europe and the USA and are gathered in private collections – as shards of a collective subconscious in which ancient myths and contemporary media waste are condensed
into new ciphers. Wiens poses questions about substance, about form, about the image we have of ourselves. What remains when the smooth rips open, when the familiar disappears? His sculptures do not answer. They stare back.

Zwischen Wetter Wesen

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Mirja Busch

Zwischen Wetter Wesen

Eröffnung: 7. Februar 2025 ab 19 uhr

Ausstellung: 8. Februar – 1. März 2025

In der Ausstellung Zwischen Wetter Wesen begegnen uns Luftdrucksysteme als wechselhafte, mystische und wissenschaftliche Figuren. Wetter wird beobachtet, berichtet und erzählt – aber auch beeinflusst. Welche Rolle spielen drastische Maßnahmen wie Aerosolinjektion oder Climate Engineering in unserer Vorstellung von Wetter, Klima und dem Gleichgewicht der Erde?

Im Gespräch zwischen der Künstlerin Mirja Busch und dem Kulturwissenschaftler Martin Müller geht es um unser Verhältnis zum Wetter, seine Veränderbarkeit und die großen Versprechen der Klima-Technologien.

An der Bar gibt es Wettercocktails – von heiter bis wolkig.

Wetter beschreibt den spürbaren Zustand der Atmosphäre – ein Zusammenspiel aus Temperatur, Luftdruck, Wind, Niederschlag und Luftfeuchtigkeit, das uns prägt, beschäftigt und unterhält. Doch was geschieht, wenn Wetter extremer und unberechenbarer wird und unser Vertrauen in dessen Deutbarkeit schwindet? Wie wird Wetter erzählt und warum ist es so schwer zu fassen?

Die Ausstellung Zwischen Wetter Wesen von Mirja Busch im Raum für drastische Maßnahmen erzählt von Luftdrucksystemen als wechselhaften, mystischen und wissenschaftlichen Figuren mit eigenen Charakteren und Symbolen. „Wetterwesen“ wie LAMBERT, XUNAV oder BERND, skulpturale Wetterobjekte und Kurzgeschichten verweben meteorologische, mythologische und novellenhafte Elemente und erzählen aus der Perspektive realen Luftdruckgebiete.

Mirja Busch erweitert ihre Forschung zur Ontologie der Pfütze auf das Wetter und hebt dabei die poetische Sprache und Bilder der Meteorologie hervor. Die Ausstellung lädt ein, Empathie für das Wetter zu entwickeln und Grenzen zwischen Wissenschaft, Kunst und persönlicher Erfahrung zu verwirbeln.

Finissage: 1. März 2025, Einlass 18 Uhr, Talk mit Kulturwissenschaftler Martin Müller ab 18:30 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung reden wir über das Wetter.

In der Ausstellung Zwischen Wetter Wesen begegnen uns Luftdrucksysteme als wechselhafte, mystische und wissenschaftliche Figuren. Wetter wird beobachtet, berichtet und erzählt – aber auch beeinflusst. Welche Rolle spielen drastische Maßnahmen wie Aerosolinjektion oder Climate Engineering in unserer Vorstellung von Wetter, Klima und dem Gleichgewicht der Erde?

Im Gespräch zwischen der Künstlerin Mirja Busch und dem Kulturwissenschaftler Martin Müller geht es um unser Verhältnis zum Wetter, seine Veränderbarkeit und die großen Versprechen der Klima-Technologien.

An der Bar gibt es Wettercocktails – von heiter bis wolkig.

https://www.instagram.com/mirjabusch/

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Mirja Busch

Zwischen Wetter Wesen

Opening: 7. February 2025 starts 7 p.m.

Exhibition: 8. February – 1. March 2025

Weather describes the tangible state of the atmosphere – a dynamic interplay of temperature, air pressure, wind, precipitation, and humidity that shapes, concerns, and entertains us. But what happens when weather becomes extreme and unpredictable, and our trust in its interpretation begins to waver? How is weather narrated, and why is it so elusive?

The exhibition „Zwischen Wetter Wesen“ („Among Weather Beings“) by Mirja Busch at the Raum für drastische Maßnahmen explores air pressure systems as changeable, mystical, and scientific figures with unique characters and symbols. “Weather Beings” such as LAMBERT, XUNAV, or BERND, sculptural weather objects, and short stories weave together meteorological, mythological, and novella-like elements, narrating from the perspective of real atmospheric pressure systems.

Mirja Busch extends her research from the ontology of puddles to the realm of weather, emphasizing the poetic and visual language of meteorology. The exhibition invites visitors to develop empathy for the weather and to blur the boundaries between science, art, and personal experience.

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Finissage: 1. March 2025, starts 6 pm, talk with cultural scientist Martin Müller 6.30 p.m.

At the end of the exhibition, we talk about the weather.

In the exhibition „Zwischen Wetter Wesen“ (Among Weather Beings), we encounter air pressure systems as changeable, mystical and scientific figures. Weather is observed, reported and narrated – but also influenced. What role do drastic measures such as aerosol injection or climate engineering play in our idea of weather, climate and the balance of the earth?

The discussion between artist Mirja Busch and cultural scientist Martin Müller will focus on our relationship to the weather, its changeability and the great promises of climate technologies.

There will be weather cocktails at the bar – from cheerful to cloudy.