Vernissage: Donnerstag 11.07.2019 ab 19:00 Uhr / weitere Besichtigungstermine nach Absprache
Ausstellungsdauer: 12.07. bis 21.07.2019
Emmanuelle Wilhelm zeigt in der Ausstellung, ‚Das Dazwischen‘, Arbeiten, die sich hauptsächlich mit dem Dialog ihrer Figuren beschäftigen. Etwas Neues entsteht wenn Figuren in einer Beziehung zueinander stehen. Eben etwas Dazwischen, etwas Unsichtbares, etwas Unbenennbares. Die Figuren sind collagenhaft in eine Umgebung gesetzt, die jedoch nicht als räumliche Verortung dienen soll, sonder vielmehr dieses Dazwischen oder das Unsichtbare sichtbar werden lässt. Die klein – bis mittelformatigen Ölgemälde zeigen ein Spannungsspiel zwischen Gegenständlichkeit & Abstraktion, zwischen detailliert ausgeführtem Handwerk und grobem, schnellem Farbauftrag, zwischen sinistren Szenen und schillernder Farbgebung.
Die Allgegenwart der Bilder, Schwinde[l]nde Wörter, Formation von Information, sehen-lesen, fühlen-lesen, Bildsprachenwahrheit —
In
ihrem Ausstellungsprojekt „ich
sehe was, was du nicht liest“ visualisieren
Dilan Zuhal Capan & Tobias Kappel Gedanken zu und durch ihr
jeweils bevorzugtes, künstlerisches
Medium (Sprache/ Bild). Ausgangssituation ist die gegenwärtige
Verschiebung des Lesens sowie Erzeugens von Information bedingt durch
massenhaft konsumierte Bilder, Algorithmen und dem Internet als
Resonanzraum im Allgemeinen.
Im
Raum für
drastische Maßnahmen
wollen die beiden in Berlin lebenden Künstler*innen
einen Dialog zwischen Bildern und Wörtern
schaffen, der einen Freiraum aus Gedanken, Situationen und Emotionen
herstellt, in dem keine Absoluten Aussagen formuliert werden.
Inhaltliche Grundlage für
die entweder gemeinsam oder autark präsentierten
Arbeiten sind gleichermaßen
eigene Gefühle
zu sowie Fakten der politischen und gesellschaftlichen Realität
ihrer Generation.
Siehst du, während du liest? Liest du überhaupt, oder siehst du nur? Sehe ich das, was du siehst? Sehen wir etwas, das du nicht liest oder liest du vielleicht etwas, das wir gar nicht gesehen haben?
Sie
studierte Modedesign bei Prof. Martina Glomb, absolvierte ein
postgraduales Praktikum bei Vivienne Westwood Ltd in London und war
zuletzt Stipendiatin beim Theatertreffen-Blog 2019.
Tobias
Kappel,
*1987,
beschäftigt
sich vor allem mit Übersetzungsprozessen
von Bildern.
Er studierte u. a. bei Jörg Sasse, war DAAD-Stipendiat (New York), wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet und bei C/O Berlin gezeigt.
Vernissage am Donnerstag, den 20.06., ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: FR 21.06. 14-19 Uhr, SA 22.06. 14-19 Uhr, MI 26.06. 14-19 Uhr, DO 27.06. 14-19 Uhr
Ein Waschbecken funktioniert so: Der Druck kommt von oben. Das Wasser berührt kurz das Becken und dann geht’s durch einen Siphon nach unten.Der Siphon sorgt dafür dass das Abwasser nicht nach oben stinkt. Man wäscht sich die Hände und man macht sie wieder dreckig.Dann wäscht man sie wieder und so weiter.Und wenn man ein Mikrofon vor die Lautsprecher stellt,dann quietscht der Lautsprecher und damit das nicht nervt,muss man das Mikrofon bewegen Gezeigt wird eine raumgreifende Komposition und kybernetische Instrumente.
Paul Wick, geb. 1995, studiert an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg als Teil der Projektklasse fürDynamische Akustische Forschung (DAF) bei Jan St. Werner und in der Klasse für Grafik Design und Visuelle Kommunikation.
Produktion: 9.-17.Mai 2019 Show: 18.Mai 2019 – ab 18 Uhr
Angelehnt an die 1weekpaintings(2012) wird der Raum zum offenen Atelier und Experimentierfeld umgeformt. Bildfindungs- und Entstehungsprozesse werden somit wieder aktiv beeinflusst. Für angewandte Transzendenz und aktiven Nihilismus. Gegen Kunst als Ikonen des Neoliberalismus und gesellschaftliche Divergenz.
Alle Befunde der Aktion werden am 18.Mai gezeigt, besprochen und mit einer finalen Soundperformance von Phonoschrank zelebriert.
Öffnungszeiten: Fr, 26.4. – So, 28.4, 17 – 21 Uhr Mi, 1.5. – Sa, 4.5. 17 – 21 Uhr
Künstlerinnengespräch: So, 5.5.,16 – 18 Uhr
Wir beschäftigen uns mit dem Konstrukt der Nation und deren Bildsprache. Im Raum für drastische Maßnahmen versammeln wir unter dem Titel “Preußisch Blau” ganz neue Arbeiten, die älteren ergänzend zur Seite gestellt werden. Sie reflektieren ästhetische Elemente staatlicher Repräsentation, wie Fahnen, Symbole und Farben. Sie behandeln Gewalt und Arbeit. Über das Frankreich der 1848er Jahre schrieb Karl Marx denkwürdig aktuell: “In keiner Periode finden wir […] ein bunteres Gemisch von überfliegenden Phrasen und tatsächlicher Unsicherheit und Unbeholfenheit, von enthusiastischeren Neuerungsstreben und von gründlicherer Herrschaft der alten Routine, von mehr scheinbarer Harmonie der ganzen Gesellschaft und von tieferer Entfremdung ihrer Elemente.” (K. Marx, Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, Berlin 1972, S. 22).
Wir, liebe Freund_Innen, würden uns geehrt fühlen, euch begrüßen zu dürfen!
Cameron Tauschke und Marlet Heckhoff trafen einander erstmals in Leipzig und stehen seither in regem künstlerischem Austausch. Formale und technische Kontraste lassen sich als wesentliche Bestandteile der Energien in den Arbeiten dieser zwei Künstler finden. Gleichgewicht und Widerspruch existieren hier nebeneinander. Das im kreativen Prozess von Heckhoff und Tauschke hauptsächlich genutzte Medium ist Malerei auf Leinwand und Papier. Die Künstler glauben an die Macht der Farbe als Mittel um eine Stimmung in figurativen und abstrahierten Formen hervorzurufen. Die Arbeiten der Künstlerin und des Künstlers weisen eine grelle und zugleich schmutzige Pop-Palette auf. Bei Tauschke stehen Grautöne in Kontrast mit Nuancen von giftigem Grün oder intensivem Violett. Heckhoffs Palette ist gefüllt mit poppigen Farbkontrasten, die oft im harten Kontrast zu scharf abgegrenzten schwarz-weißen oder grauen Flächen stehen. Ihr gemeinsames Interesse an physikalischen und konzeptionellen Ideen von Raumstrukturen brachte sie für dieses Projekt zusammen. Tauschke ist fasziniert von der Vernetzung der menschlichen Figur mit den Widersprüchen und Transformationen zeitgenössischer Stadtumgebungen. Ihn interessiert, wie sich unsere Psychologie auf unsere Lokalität bezieht. Durch die Verwendung verschiedener narrativer Strategien schafft Tauschke spekulative Räume als Ausdrucksmöglichkeiten für die Figuren sowie als Projektionsflächen für den Betrachter. Die Erforschung monochromatischer Farbtöne ist ein genutzter Effekt, um die Direktheit seiner Arbeiten zu stärken. In Heckhoffs Bildern geht es um die urbanen, architektonischen Strukturen, die das Lebensumfeld der Künstlerin bestimmen. Sie dekonstruiert die Muster, Linien und Flächen, die sie in ihrer (post-)industriellen Umgebung, aber auch in Filmen und alten Computergrafiken findet und setzt sie auf der Leinwand zu neuen, abstrakten Bildwelten zusammen. Sie hat mit der Zeit ihr eigenes Formenvokabular aufgestellt, welches in unterschiedlichsten Zusammenstellungen eine eigene Sprache auf der Leinwand konstruiert. Die Künstlerin und der Künstler werden in einer Ausstellung zusammenzuarbeiten, die ihr gemeinsames Interesse an Architektur im weitesten Sinne zum Thema macht. Im Fall Tauschke, die ständig wechselnde Architektur unseres Lebensumfeldes und die daraus resultierenden menschlichen Konsequenzen. Für Heckhoff die Strukturen der uns umgebenden realen und digitalen Räume. Gemeinsam wollen Tauschke und Heckhoff die Architektur der menschlichen Verfassung unserer Zeit beschreiben und kommentieren.
16. March – 30. March 2019 Opening: Saturday 16th – 7pm
Artist Talk with Helene Bosecker: Saturday 23th – 7pm
Finissage: Saturday 30th – 7pm
Let’s slide together from innocent happiness to destabilizing existentialism: The show NO SUICIDE ZONE by Estonian artist Kennet Lekko offers an intense ride through the emotions, changes and processes of our growing up. By depicting nowadays popcultural styles in combination with fragmented wordings, flashy colors and fluffy textiles Lekko uses the impressions of our collective memory and combines them to a new associative content network. Because of recognition the viewer can connect but at the same time stumbles about the unkown composition of chosen narratives.
Als abschließende Aktion 2018 veranstaltet der Raum für drastische Maßnahmen wieder eine Kunstauktion. Hier könnt ihr Originale, Prints und Editionen von diversen Künstler*innen ersteigern, die u.A. in diesem Jahr bei uns ausgestellt haben. Alle Erlöse fliessen direkt an die Künstler und in die Erhaltung des Raums. Alle Positionen sind vorab digital zu besichtigen.
Teilnehmende Künstler*innen:
Renke Brandt, Regina Kelaita, Florian Hesselbarth, Nora Lina Merten, Sven Lindhorst-Emme, Anaïs Edely, Katharina Langer, Nora Frohmann, Finja Sander, Chrisse Kunst, Wolfgang Ranft, NCL, Karmen Kraft, Jens-Ole Remmers, Wilfrid Grössel, Patrick Brandt, Ludger Näkel, Barbara Proschak, Moritz Hüttner, Nora Ströbel / Kai Behrendt, Lisa Ballmann, Mona Broschar, Franka Franz, Bea Landsbek, Mario Weinberg …
„Die Erste muss ne Fette sein“, Soloausstellung von Florian Hesselbarth.
Vernissage am 09.11.2018 ab 19 Uhr mit Eröffnungsreden von Robert Sieg und Florian Hesselbarth. Ab 22 Uhr DJ Hot Wlan.
Ausstellungszeitraum vom 10.11.2018 bis 17.11.2018.
Öffnungszeiten: Täglich 17 bis 21 Uhr
Midissage am 15.11.2018 ab 19:00 Uhr – Lesung mit Nico von Schwarze und Florian Hesselbarth. Buchpräsentation „Warum ist das Leben so lang? 2“
Finissage am 17.11.2018 ab 18:00 Uhr – Künstlergespräch mit Paule Hammer und Florian Hesselbarth
Eintrittspreis: 1€
Liebe Freunde,
hiermit lade ich euch herzlich zu meiner ersten Einzelaustellung
„Die Erste muss ne Fette sein“ ein.
Die Show findet am 9. Nov im „Raum für drastische Maßnahmen“ am Berliner Ostkreuz statt. Es wird interessante Zeichnungen und zwei knackige Videos zu sehen geben. Gegen 21 Uhr gibt es ne geil Eröffnungsrede und anschließend legt DJ (very) Hot Wlan auf.
Ich freue mich über euer kommen.
Es wird keine Zeitverschwendung.