Archiv des Autors: saskia

Andy Kania – Habe Durst wie Harald Juhnke

Vernissage: 06.09.2019 ab 19 Uhr mit HYPER HYPER DJ Set
Ausstellungsdauer: 07.09. – 15.09.2019
Öffnungszeiten: Mi – Fr 18 – 20 Uhr, Sa und So 16 – 19 Uhr

Finissage: Sa 14.09. 2019 16 – 22 Uhr der Künstler ist anwesend

Sonntag 15.09.2019 Artist Talk und Live Aufnahme des Podcast „Warum ist das Leben so lang?“ mit Florian Hesselbarth, Paule Hammer und Andy Kania

Raum für drastische Maßnahmen / Oderstr. 34 / 10247 Berlin / S&U Frankfurter Allee / Ostkreuz

Kanias Fotos erteilen Einblick in urbane, bizarre Restrealitäten.Das Medium der Fotografie als Erzeugerin von „vom Wirklichen abgeriebene Bilder“ (Barthes) spiegelt sich in der Darstellung sonderbarer Randgestalten die von der Wirklichkeit aufgerieben scheinen.Im Spannungsfeld zwischen Groteskem und Ästhetischem schafft es Kania durch Intimität den asozialen Voyeurismus zu entgrenzen und dringend benötigte gesellschaftliche Empathie zu fördern.

Opening: 06.09.2019 – 7 pm with HYPER HYPER DJ Set
Exhibition: 07.09. – 15.09.2019
Opening Hours: Wed – Fr 6 – 8 pm, Sa und So 4 – 7 pm

Andy Kania’s images offer a glimpse into a world of bizarre urban realities.
His photography deals with „from the real abraded pictures“ (Barthes) that mirror the conditions of the social outsiders he depicts. Yet, by creating a sense of intimacy in the tension between grotesqueness and beauty, Kania manages to satisfy the voyeuristic reflex and nurture an essential and urgently-needed social empathy.

http://andykania.com

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Wolf-Roberto Schimpf – Was geschah in der Nacht zum Dienstag

Vernissage: 26.07.2019

Ausstellungszeitraum: 26.07.- 04.08.

Öffnungszeiten: 15-19 Uhr (oder nach Absprache)

Nach der Europawahl vor ein paar Wochen habe ich gedacht, die nächste Ausstellung die ich mache, mache ich aus Rache. Und sie sollte nicht politisch sein. Es sollte eher um Emotionen gehen. Weil, politische Kunst, das ist zu kompliziert. Und wenn ich dann auch noch jemandem versuche zu erklären, das ich Konzeptkunst mache, dann ist es eh vorbei.
Ratlose Gesichter, „oh Gott, Konzeptkunst! Na hoffentlich versteh ich das!“ Das geht mir auch immer so. Einfache Emotionen verstehe ich dagegen viel besser. Niemand wird die Ausstellung schlauer verlassen, als er sie betreten hat.
Im Raum für drastische Maßnahmen – am Namen merkt man schon, hier wird an Utopien und Idealen gebastelt – versuche ich mich an einer Positionierung irgend wo dazwischen.
Um genau zu sein, 1990. Eine Wende-Ausstellung oder eine mit vielen Wendungen, könnte man sagen, denn auch da liegt Routine drin. Die Kinder aus den 80er und 90er Jahren verbringen viel Zeit mit Fernsehschauen. Am frühen Samstagmorgen beobachteten wir unsere Helden auf der “anderen Seite”. Nicht ohne Grund tauchen da Gesichter auf die sich so ähnlich sind (Helmut Kohl/Dumbo). Kunsthandwerk, kunstloses Zerstören, Mauern einreisen, alles findet seinen Platz. Deswegen bin ich da, im Raum, weil mir die Frage nicht aus dem Kopf geht – Was geschah in der Nacht zum Dienstag?

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Emmanuelle Wilhelm – Das Dazwischen

Vernissage: Donnerstag 11.07.2019 ab 19:00 Uhr / weitere Besichtigungstermine nach Absprache

Ausstellungsdauer: 12.07. bis 21.07.2019

Emmanuelle Wilhelm zeigt in der Ausstellung, ‚Das Dazwischen‘, Arbeiten, die sich hauptsächlich mit dem Dialog ihrer Figuren beschäftigen. Etwas Neues entsteht wenn Figuren in einer Beziehung zueinander stehen. Eben etwas Dazwischen, etwas Unsichtbares, etwas Unbenennbares. Die Figuren sind collagenhaft in eine Umgebung gesetzt, die jedoch nicht als räumliche Verortung dienen soll, sonder vielmehr dieses Dazwischen oder das Unsichtbare sichtbar werden lässt.
Die klein – bis mittelformatigen Ölgemälde zeigen ein Spannungsspiel zwischen Gegenständlichkeit & Abstraktion, zwischen detailliert ausgeführtem Handwerk und grobem, schnellem Farbauftrag, zwischen sinistren Szenen und schillernder Farbgebung.

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Dilan Capan & Tobias Kappel – ich sehe was, was du nicht liest

ich sehe was,was du nicht liest

Die Allgegenwart der Bilder, Schwinde[l]nde Wörter, Formation von Information, sehen-lesen, fühlen-lesen, Bildsprachenwahrheit — 

In ihrem Ausstellungsprojekt „ich sehe was, was du nicht liest“ visualisieren Dilan Zuhal Capan & Tobias Kappel Gedanken zu und durch ihr jeweils bevorzugtes, künstlerisches Medium (Sprache/ Bild). Ausgangssituation ist die gegenwärtige Verschiebung des Lesens sowie Erzeugens von Information bedingt durch massenhaft konsumierte Bilder, Algorithmen und dem Internet als Resonanzraum im Allgemeinen.

Im Raum für drastische Maßnahmen wollen die beiden in Berlin lebenden Künstler*innen einen Dialog zwischen Bildern und Wörtern schaffen, der einen Freiraum aus Gedanken, Situationen und Emotionen herstellt, in dem keine Absoluten Aussagen formuliert werden. Inhaltliche Grundlage für die entweder gemeinsam oder autark präsentierten Arbeiten sind gleichermaßen eigene Gefühle zu sowie Fakten der politischen und gesellschaftlichen Realität ihrer Generation.

Siehst du, während du liest?
Liest du überhaupt, oder siehst du nur?
Sehe ich das, was du siehst?
Sehen wir etwas, das du nicht liest oder liest du vielleicht etwas,
das wir gar nicht gesehen haben?

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Dilan Zuhal Capan, *1992, Lyrik/ darstellende & bildende Kunst.

Sie studierte Modedesign bei Prof. Martina Glomb, absolvierte ein postgraduales Praktikum bei Vivienne Westwood Ltd in London und war zuletzt Stipendiatin beim Theatertreffen-Blog 2019.

Tobias Kappel, *1987, beschäftigt sich vor allem mit Übersetzungsprozessen von Bildern.

Er studierte u. a. bei Jörg Sasse, war DAAD-Stipendiat (New York), wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet und bei C/O Berlin gezeigt.

Vernissage am Donnerstag, den 20.06., ab 19 Uhr

Öffnungszeiten: FR 21.06. 14-19 Uhr, SA 22.06. 14-19 Uhr, MI 26.06. 14-19 Uhr, DO 27.06. 14-19 Uhr

Finissage am Freitag, den 28.06., ab 19 Uhr

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