Archiv des Autors: saskia

Paul Wick – Composizioni Lavandini

Ausstellungseröffnung am 1.6.2019 um 19 Uhr

Ausstellungszeitraum vom 2.6.2019 bis 4.6.2019

Öffnungszeiten: Täglich 17 bis 21 Uhr

compositions for taps and bathtubs

Ein Waschbecken funktioniert so: Der Druck kommt von oben. Das Wasser berührt kurz das Becken und dann geht’s durch einen Siphon nach unten.Der Siphon sorgt dafür dass das Abwasser nicht nach oben stinkt. 
Man wäscht sich die Hände und man macht sie wieder dreckig.Dann wäscht man sie wieder und so weiter.Und wenn man ein Mikrofon vor die Lautsprecher stellt,dann quietscht der Lautsprecher und damit das nicht nervt,muss man das Mikrofon bewegen
Gezeigt wird eine raumgreifende Komposition und kybernetische Instrumente.

Paul Wick, geb. 1995, studiert an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg als Teil der Projektklasse fürDynamische Akustische Forschung (DAF) bei Jan St. Werner und in der Klasse für Grafik Design und Visuelle Kommunikation.

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Schabernakel mit NCL


Produktion: 9.-17.Mai 2019
Show: 18.Mai 2019 – ab 18 Uhr


Angelehnt an die 1weekpaintings(2012) wird der Raum zum offenen Atelier und Experimentierfeld umgeformt. Bildfindungs- und Entstehungsprozesse werden somit wieder aktiv beeinflusst.
Für angewandte Transzendenz und aktiven Nihilismus.
Gegen Kunst als Ikonen des Neoliberalismus und gesellschaftliche Divergenz.

Alle Befunde der Aktion werden am 18.Mai gezeigt, besprochen und mit einer finalen Soundperformance von Phonoschrank zelebriert.

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Vidal & Groth: Preußisch Blau

Vernissage: Do, 25.4. ab 19 Uhr

Öffnungszeiten:
Fr, 26.4. – So, 28.4, 17 – 21 Uhr
Mi, 1.5. – Sa, 4.5. 17 – 21 Uhr

Künstlerinnengespräch: So, 5.5.,16 – 18 Uhr

Wir beschäftigen uns mit dem Konstrukt der Nation und deren Bildsprache. Im Raum für drastische Maßnahmen versammeln wir unter dem Titel “Preußisch Blau” ganz neue Arbeiten, die älteren ergänzend zur Seite gestellt werden. Sie reflektieren ästhetische Elemente staatlicher Repräsentation, wie Fahnen, Symbole und Farben. Sie behandeln Gewalt und Arbeit. Über das Frankreich der 1848er Jahre schrieb Karl Marx denkwürdig aktuell: “In keiner Periode finden wir […] ein bunteres Gemisch von überfliegenden Phrasen und tatsächlicher Unsicherheit und Unbeholfenheit, von enthusiastischeren Neuerungsstreben und von gründlicherer Herrschaft der alten Routine, von mehr scheinbarer Harmonie der ganzen Gesellschaft und von tieferer Entfremdung ihrer Elemente.” (K. Marx, Der Achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, Berlin 1972, S. 22).

Wir, liebe Freund_Innen, würden uns geehrt fühlen, euch begrüßen zu dürfen!

Vidal & Groth

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Cameron Tauschke & Marlet Heckhoff – Kaiser Wetter

Vernissage: 12.04.2019 – 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 12.04. bis 21.04.2019

Cameron Tauschke und Marlet Heckhoff trafen einander erstmals in Leipzig und stehen seither in regem künstlerischem Austausch. Formale und technische Kontraste lassen sich als wesentliche Bestandteile der Energien in den Arbeiten dieser zwei Künstler finden. Gleichgewicht und Widerspruch existieren hier nebeneinander. Das im kreativen Prozess von Heckhoff und Tauschke hauptsächlich genutzte Medium ist Malerei auf Leinwand und Papier.
Die Künstler glauben an die Macht der Farbe als Mittel um eine Stimmung in figurativen und abstrahierten Formen hervorzurufen. Die Arbeiten der Künstlerin und des Künstlers weisen eine grelle und zugleich schmutzige Pop-Palette auf. Bei Tauschke stehen Grautöne in Kontrast mit Nuancen von giftigem Grün oder intensivem Violett. Heckhoffs Palette ist gefüllt mit poppigen Farbkontrasten, die oft im harten Kontrast zu scharf abgegrenzten schwarz-weißen oder grauen Flächen stehen. Ihr gemeinsames Interesse an physikalischen und konzeptionellen Ideen von Raumstrukturen brachte sie für dieses Projekt zusammen.
Tauschke ist fasziniert von der Vernetzung der menschlichen Figur mit den Widersprüchen und Transformationen zeitgenössischer Stadtumgebungen. Ihn interessiert, wie sich unsere Psychologie auf unsere Lokalität bezieht. Durch die Verwendung verschiedener narrativer Strategien schafft Tauschke spekulative Räume als Ausdrucksmöglichkeiten für die Figuren sowie als Projektionsflächen für den Betrachter. Die Erforschung monochromatischer Farbtöne ist ein genutzter Effekt, um die Direktheit seiner Arbeiten zu stärken.
In Heckhoffs Bildern geht es um die urbanen, architektonischen Strukturen, die das Lebensumfeld der Künstlerin bestimmen. Sie dekonstruiert die Muster, Linien und Flächen, die sie in ihrer (post-)industriellen Umgebung, aber auch in Filmen und alten Computergrafiken findet und setzt sie auf der Leinwand zu neuen, abstrakten Bildwelten zusammen. Sie hat mit der Zeit ihr eigenes Formenvokabular aufgestellt, welches in unterschiedlichsten Zusammenstellungen eine eigene Sprache auf der Leinwand konstruiert.
Die Künstlerin und der Künstler werden in einer Ausstellung zusammenzuarbeiten, die ihr gemeinsames Interesse an Architektur im weitesten Sinne zum Thema macht. Im Fall Tauschke, die ständig wechselnde Architektur unseres Lebensumfeldes und die daraus resultierenden menschlichen Konsequenzen. Für Heckhoff die Strukturen der uns umgebenden realen und digitalen Räume. Gemeinsam wollen Tauschke und Heckhoff die Architektur der menschlichen Verfassung unserer Zeit beschreiben und kommentieren.

Falco Sternburg, 2018

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Kennet Lekko – NO SUICIDE ZONE

16. March – 30. March 2019
Opening: Saturday 16th – 7pm

Artist Talk with Helene Bosecker: Saturday 23th – 7pm

Finissage: Saturday 30th – 7pm

Let’s slide together from innocent happiness to destabilizing existentialism:
The show NO SUICIDE ZONE by Estonian artist Kennet Lekko offers an intense ride through the emotions, changes and processes of our growing up.
By depicting nowadays popcultural styles in combination with fragmented wordings, flashy colors and fluffy textiles Lekko uses the impressions of our collective memory and combines them to a new associative content network.
Because of recognition the viewer can connect but at the same time stumbles about the unkown composition of chosen narratives.

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