© André Sassenroth & Shooresh Fezzoni
An interactive and immersive video installation that makes the viewer feel what it is to be observed.
An artistic take on scientific behavior research processes, viewers are guided through 3 different contexts which blends lighting effects, motion tracking and Virtual Realty. The installation creates ‘situations to be lived’ by viewers as they become actors in each context. The viewers participation is achieved individually and as a group.
By merging art, new media and science, Self. Others. Future. serves as a platform to experience, discuss and better understand the impact of the separation of the self in relation to the others.
Berlin premier for one weekend only May 11th to 13th 2018 at Raum für drastische Maßnahmen.
Limited entry per hour – appointments can be made here:
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Exhibition Credits:
Artistic director and Producer: Raphaël Ettore
VR Partner: Philip Wenning, Sönke Kirchhof, INVR
Motion Tracking: Ryan Webber, TROIKATRONIX ISADORA Illustration/Graphic Design: studio lindhorst-emme
Full actors and crew credits displayed at the venue.
Eröffnung: 11. Mai 2018 ab 19 Uhr
Öffnungszeiten: 12. Und 13. Mai, 19 – 23 Uhr
Artistalk: 13. Mai 15 – 17 Uhr
In Self. Others. Future. erlebt der Besucher durch eine interaktive Videoinstallation, was es bedeutet beobachtet zu werden.
Die dreiteilige Installation versteht sich als artistische Interpretation wissenschaftlicher Techniken der Verhaltensbeobachtung und verbindet so Lichteffekte, Bewegungssensoren und Virtual Reality miteinander.
Durch das Erleben der einzelnen Situationen werden die Zuschauer*Innen zu einem aktiven Teil der Installation. Die Teilnahme der Zuschauer*Innen kann alleine oder in Gruppen erfolgen.
Die Vereinigung von Kunst, neuen Medien und Wissenschaft macht Self. Others. Future. zu einer Plattform die es ermöglicht die Abspaltung des „Ichs“ in Relation zu den „Anderen“ zu erfahren, zu diskutieren und besser zu verstehen.
* Die Veranstaltung kann nur von einer festgelegten Anzahl an Gästen pro Stunde besucht werden – wird kein fester Termin im Voraus vereinbart kann der Besuch der Ausstellung nicht garantiert werden.
Dokumentarfilm von Ute Seitz
Freitag 20.04.2018
Einlass: 19:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
32 Minuten
Simone erzählt auf YouTube wortgewandt vom Sprechen als persönliche Herausforderung. Auf der Bühne kann sie frei sein, während ihr im täglichen Miteinander kaum ein Wort über die Lippen kommt. Und Nicoleta hat seit über 20 Jahren nicht mehr gesprochen, ihren Mitmenschen teilt sie sich nur schriftlich mit. Dennoch steht Sprache im Mittelpunkt ihres Lebens: Sie schreibt Gedichte, Erzählungen und Romane.
STILLE STIMMEN ist ein Dokumentarfilm übers Nicht-Sprechen und dessen weitreichende Folgen im Leben zweier Frauen.
Im Anschluss gibt es Live Musik von Andrea Bouletti.
Vernissage: 09.03.2018 / Lesung, 20 Uhr, Arne Roever „Arbeit und Wahn.“
Öffnungszeiten: 9. – 18. März 2018, Do – So 15:00 – 19:00 Uhr
Mona Broschár
Franca Franz
Jennifer König
Jonathan Kraus
Christoph Kukla
Arne Roever
Staefanie Pojar
Barbara Proschak
Robert Rudat
Manuel Stehli
Performance & Video
23.03. Vernissage ab 19 Uhr (live Performance)
Öffnungszeiten
24.03. 16-19 Uhr
25.03. 16-19 Uhr
30.03. 16-19 Uhr
31.03. 16-19 Uhr
01.04. 16-19 Uhr
Starke körperliche Impulse bilden die Grundlage der künstlerischen Arbeit Finja Sanders. Es entstehen fotografische Serien und Videoarbeiten, die sich mit körperlichen Zuständen, Transformationsprozessen, zwischenmenschlichen Verbindungen,
sowie mit der Beziehung vom Körper zum Raum auseinandersetzen.
Das Selbstporträt wird zur wiederkehrenden Methodik, um
sich den aufkommenden Themen anzunähern, sie zu erfassen.
In der Ausstellung DREI STUDIEN ZUR LAST reduziert die Künstlerin ihren Ausdruck ausschließlich auf die reine körperliche Präsenz. Diese verdrängt das fotografische Material.
Filmische Aufnahmen dienen lediglich zur Dokumentation
und verweisen auf die zuvor durchgeführten physischen Akte.
Der eigene Körper als Ausdrucks- und Bedeutungsträger.
Als Übersetzungsmedium.
In den performativen Stücken der Künstlerin wird dieser stark beansprucht, abgenutzt und ausgesetzt. Ziel ist es, den eigenen Körper zu formen, Bildern und Vorstellungen anzupassen oder zu widersetzen und seine Grenzen auszuloten. Auf diese Weise wird er zum Objekt und Anschauungsmaterial des Rezipienten.
Mit der Entscheidung, sich stärker auf den performativen Akt zu konzentrieren, nähert sich Sander dem eigentlichen Kern ihrer Untersuchungen an und verändert den Anspruch ihres Werkes.
Zieht sich die Künstlerin für ihre bisherigen Arbeiten oftmals in die Isolation zurück, so ist sie nun auf den Betrachter und seine Präsenz maßgeblich angewiesen. Er wird zum Katalysator, letztlich zu einem festen Bestandteil ihrer Anstrengungen.
„Die Skelettierung von Talent und Traum, bis außer einer üblichen Grundstruktur nichts mehr übrig bleibt, akzeptieren lernen als Teil einer Illusionsbildung aus der Ausweglosigkeit. Mosaik Prekär- Gescheiterterte Reenactments von Party, Sax und Bodybuild mit Zwiebeln und heiß Wasser aufgewachsen in einer freiheitlich demokratischen Grundordnung. Wir wollen hier keinen Ärger machen, auch wenn sich die Verkettung von Momentaufnahmen dieser Show als ein Einbruch übers Knie bezeichnen ließe. Das riecht gut- Lieblingsgeräusch: schweigende Panik eines Dorfes das von einer Durchgangsstraße erstochen daliegt. Ein Ereignis zwischen Architektur und Intervention“
Pauli Beutel (Fotografie) & Nora Axnick (Malerei)
Fr. 23.02. Vernissage ab 19:00h
Ausstellung 24.02. bis 03.03.2018
Öffnungszeiten:
Sa und So: 12 bis 20 Uhr
Di bis Fr: 14 bis 19h Uhr
Sa 03.03.: ab 12 Uhr / 17 Uhr Finissage mit Take-Away und Drinks
Szenarische Installation eines betongegossenen Traums, der durch den Zusammenhalt oder die Invasion der künstlich erschaffenen Natur, negiert wird.
Subversiver Kitsch trifft monumentale Sozialisation und wird durch das Bindeglied der Natur in einem kontrastreichen Spiel von wenig und mehr, des Etablierens, des Wunsches nach Akzeptanz trotz der Transformation zur gesellschaftlichen Veränderung in einem emotional brutal ehrlichen und kritischen Dialog herausgefordert und analysiert.
Nichts ist so wie es sein soll und erst recht nicht perfekt, und was man schaffen muss, heißt nicht, dass Wille und Disziplin als Wegbereiter für das Schaffen, glücklich machen.
Am Ende ist die Freiheit der Intelligenz und der Drang nach Konsens vielleicht ein Vorbote vom Zerfall des Geistes, und der ewige innere Konflikt nur Instrument und Kontrolle, die ignoriert werden müssen.
Dem Konsumenten wird am finalen Tag der Ausstellung die Freiheit seiner Intelligenz angeboten und somit das Eliminieren der 200 Pflanzen schweren Installation.
Tropische Pflanzen, die zu Hause die Sehnsucht nach Natur erhellen, führen unmittelbar zum Zerfall des Bildes von Nora Axnick und Pauli Beutel.
Es bleibt die Frage, ob man Kultur für seine eigenen Gelegenheiten zerstören muss.
Wir freuen uns auf jeden kritischen Geist.