Archiv des Autors: saskia

Fünf Wände

Frauke Bohge, Wilfrid Grössel, Forster Herchenbach, Sarah Inhoffen

Malerei

Vernissage, 4. Juni 2021 19 23 Uhr, Um 20 Uhr hält der Kurator Dr. Wolfgang Ranft die Eröffnungsrede.

Einlass max. 6 Personen mit FFP2 oder medizinischen Maske.

Ausstellung, 5. – 26. Juni  2021

zwei Malerinnen und zwei Maler treffen sich fünf Tage vor der Ausstellung um unter Zeitdruck im Kollektiv oder jeder für sich, im Gespräch, im Streit, gemeinsam oder aneinander vorbei ihre künstlerische Arbeit für die Ausstellung vorzubereiten. Im Vorhinein wurden lediglich die Wände zugeteilt.

Verfolgt werden kann der Aufbau und die Diskussion darüber ab Sonntag, dem 30.05.21 unter https://www.instagram.com/5_waende/

Samstag, 5. Juni: Geöffnet 14 – 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler:innen

Sonntag 6. Juni 20 Uhr: Digitales Künstler:innengespräch, moderiert von Dr. Wolfgang Ranft: Zoom Link

Öffnungszeiten: Donnerstag 17 – 20 Uhr / Samstag 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung unter besuch@rpunkt.org.

Samstag 26. Juni: Finissage ab 18 Uhr

© Studio Lindhorst – Emme

english version:

Fotos: Sedlar & Wolff

Fünf Wände

Frauke Bohge, Wilfrid Grössel, Forster Herchenbach, Sarah Inhoffen

Painting

Opening, 4 June 2021 7 – 11 p.m. / 8 p.m. opening speech by Dr. Wolfgang Ranft

Entrance only with a FFP2 or an medical mask. There are only 6 people inside allowed at once.

Exhibition, 5 – 26 June 2021

Five days before the exhibition two female and two male painters meet to prepare their artistic work. Rushed under time pressure, in a collective or individually, in conversation, in a dispute, together or past one another. Only the walls and the theme „drastic mesures“ are allocated in advance.

The set up and discussion can be followed from sunday, 30 May 2021 at https://www.instagram.com/5_waende/.

Saturday, 5 June 2021 open from 2- 7 p.m. , the artists are present.

Sunday, 6 June 2021 digital artist talk hosted by Dr. Wolfgang Ranft: Zoom Link

Opening hours thursday from 5 – 8 pm and saturday from 2 – 5 pm and by appointment via besuch@rpunkt.org

Saturday, 26 June Finissage 6 p.m.

www.frauke.bohge.de

www.groessel.com

www.forsterherchenbach.de

Sarah Inhoffen

Körperliche Interventionen #1

8.-13. Juni 2021

Dagie Brundert und Gabriele Kahnert

Super-8-Filme der 80er Jahre

Es war Liebe auf den ersten Blick: Dagie Brundert, Gabriele Kahnert und die Super-8-Kamera. Ihre Wege kreuzten sich gegen 1987, als Dagie und Gabriele an der HdK studierten, eine Zeit, in der Super-8 insbesondere in Berlin Konjunktur hatte. Ein charakteristisches Merkmal ihrer Filme ist ihre Länge – oder besser gesagt ihre Kürze. Die extremsten Beispiele sind keine Minute lang [!] Dagie und Gabriele drehten stets schnell und mit wenig finanziellem Aufwand, aber hinter jedem Film steht immer eine große Geschichte, zum Beispiel eine unglückliche Liebe, Sehnsucht oder das Schwimmen im Salatwasser. Das Duo hält nichts von aufgeblasener Ernsthaftigkeit und auch nichts von einer tadellosen filmischen Form – dafür ist das Leben doch viel zu kurz. Mit viel Humor, Punk und Gelassenheit zogen sie mit ihrer Super-8-Kamera durch die Gegend.  Wie das Leben so ist, nichts hält für immer. So haben sich auch Dagies und Gabrieles Wege in den 90er Jahren getrennt. Dagie wendete sich dann Animationsfilmen zu und Gabriele machte zunächst weiter Super-8-Filme, bevor sie schließlich zur Fotografie wechselte.

Die Projektion findet in den Kellerräumen in Form einer Installation statt. Sie kann vom 8. bis zum 13. Juni zwischen 16 und 19 Uhr besucht werden.

Am Dienstag um 18 Uhr gibt es eine Führung mit Gabriele Kahnert.

Achtung, der Kellerraum ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

ENGLISH

Corporal Interventions #1

8-13 June 2021

Dagie Brundert und Gabriele Kahnert

Super 8 Films form the 80‘s

It was love at first sight: Dagie Brundert, Gabriele Kahnert and the Super 8 camera. Their paths crossed around 1987, when Dagie and Gabriele were studying at the HdK, a time when Super 8 was booming, especially in Berlin. A characteristic feature of their films is their length – or rather their brevity. The most extreme examples are not even a minute long [!] Dagie and Gabriele always shot quickly and with little financial effort, but behind each film there is always a great story, for example, an unhappy love, longing or swimming in salad water. The duo thinks nothing of pompous seriousness and also nothing of an impeccable cinematic form – life is much too short for that. With a lot of humor, punk and serenity, they roamed around with their Super 8 camera. As life is, nothing lasts forever. So also Dagie’s and Gabriele’s ways parted in the 90s. Dagie then turned to animated films and Gabriele continued making Super 8 films before finally switching to photography. The projection will take place in the basement room.

The projection can be visited from June 8 to 13 between 4 and 7 pm.

There will be a guided tour by Gabriele Kahnert on tuesday 6 pm.

Attention, the basement room is unfortunately not barrier-free accessible.

© Studio Lindhorst – Emme

I want to be your neighbourhood

Matias Romano Aleman

I want to be your neighbourhood

Vernissage, 7. Mai 2021 ab 19 Uhr auf Instagram / Ausstellung, 8. – 29. Mai 2021

Die Ausstellung wird am 7. Mai online auf Instagram von Ana Baumgart eröffnet und versteht sich als ein sich weiter entwickelnder Prozess, in den der Künstler bis zum 17. Mai ständig eingreifen wird. Die Entstehung wird durch ein „Video Diary“ vom Künstler dokumentiert und u.a. auf unserer Website zu verfolgen sein.

Auf Grund der veränderten Inzidenz Lage kann die Ausstellung Donnerstags von 17 – 20 Uhr und Samstags von 14 – 17 Uhr besichtigt werden. Voraussetzung sind ein negativer tagesaktueller Corona Test und das tragen einer FFP2 Maske.

Meine künstlerischen Prozesse drehen sich um infantile Räume als rhetorische und existenzielle Zone, die Gedanken und Objekt in die Marginalität rücken. 

Der Tradition des – nicht wissen wo man anfangen soll, des sich fortwährend widersprechen – folgend; Auf Ahnungen reagierend, voller unerwarteter Beziehungen, arbeite ich ohne dabei Kultivierung oder Faszination zu beabsichtigen, einfach, um meine Vorstellung zu teilen. Mal synthetisch, mal organisch, mal unerwartet und dann wieder zahm wie ein Kätzchen. 

Ich arbeite und sehe dabei Produktion als sinnlose Recherche, als stumme Beschwerde gegen das Konzept des Fortschritts und der kapitalistischen Ausbeutung. Um das Unnütze zu erreichen, werfe ich mich auf die Abnutzung von Ideen, Objekten und Bildern. 

Endlose Kuriositäten, willkürliche Abbildungen, respektlose Referenzen, ätzende Arbeiten, Skizzen, Anmerkungen, Scheiße, Verbesserungen, Editionen, Gespräche, Gedichte, Landschaften, Gerüche; Kurz gesagt, alles außer Kochrezepte. 

Ich beabsichtige mich auf das Konzept, nicht das Subjekt, des Erschöpften zu fokussieren und auf die Aktion des Erschöpfens.
Ausbeutung wäre eine Zone, ein indirekter Raum um Gefühle zu koordinieren, der affektive Strategien reproduziert und produktive Formen des Lebens und Kreierens entwickelt. 

Nicht nur durch Extraktion, sondern auch durch Überschneidung. Müde Bedeutungen, wie ein erschöpftes Tier das sich hinlegt, um zu ruhen oder zu sterben. 

1990 in Buenos Aires geboren, derzeit in Porto lebend, wurde Matias Romano Aleman eingeladen im Raum für drastische Maßnahmen seinen Kosmos in einer raumfüllenden Installation zu zeigen. 

Matias Romano Aleman

I want to be your neighbourhood

Installation

Opening, 7 May 2021 starts at 7 p.m. / Exhibition, 8  – 29 May 2021

The exhibition will be opened online on instagram on 7 May by Ana Baumgart and is understood as an evolving process in which the artist will constantly intervene until the 17 May. The Formation will be documented by the artist itself in form of a „daily video diary“ to be viewed at our website.

Because of the new Corona restrictions it is possible to visit the exhibition Thursdays 5 – 8 pm and Saturdays 2 – 5 pm. The requirements are a negative daily up to date corona test and a FFP2 mask.

My artistic processes revolve around infantile spaces as a rhetoric and existential zone, pushing thought and object to its margins.
Following the tradition of not knowing where to start, of contradicting upon every sentence, every thought, every fluid. 

To correspond with hunches and unexpected correlations, I work, without any intention of cultivating or captivating our minds, to share a part of my imagination.
At times synthetic, at others organic, sometimes untimely sometimes tame as a domestic cat. 

I work viewing production as useless research, as a mute complaint and critique to the concept of progress and capitalistic exploitation. To access the useless, I throw myself toward wearing out ideas, objects and images. 

Endless curiosities, random images, irreverent references, caustic works, drawings, annotations, shit, corrections, editions, conversations, poems, landscapes, smells; in short, everything except cooking recipes. 

I intend to focus on the concept —not the subject— of the exhausted and the action of exhausting. “Ausbeutung” would be a zone, an indirect space to coordinate feelings, reproducing affective strategies and developing productive forms of living and creating.
Not only by extracting, but also by overlapping. Fatigued meanings, like a tired animal that lies down for some rest or to die. 

Born in Buenos Aires, in 1990, now based in Porto, Portugal, Matias Romano Aleman is invited to show his cosmos in a room-sized installation at Raum für drastische Maßnahmen. 

www.mtsromano.hotglue.me

www.instagram.com/matiasromanoaleman

Dinge passieren

Tristan Rolin & Mona Schmidtke

Dinge passieren

Installation

Vernissage, 9. April 2021 ab 20 Uhr live auf Instagram / Ausstellung, 10. April – 01. Mai 2021

Kochshow live & mit Pilzen am Freitag, 23. April ab 18:00 Uhr auf dingepassierenjetzt.de, kochen mit Gemüse aus dem Ausstellungsraum: Birgit Kunz & Mona Schmidtke

Finissage, 1. Mai 2021 ab 18 Uhr, Konzert performt von Tristan Rolin und Raphael Masche live und online auf dingepassierenjetzt.de.

Die Ausstellung ist online präsent auf dingepassierenjetzt.de.

Mit ihrer installativen Arbeit beobachten Tristan Rolin und Mona Schmidtke verschiedene Zustände eines Systems. Ein System, das immer auch in andere Systeme greift und gleichzeitig dem Einfluss benachbarter Bewegungen ausgesetzt ist. Konzentration einer eigenen Ordnung. Eine Ordnung, in der Gleichzeitigkeit grundlegend ist; die Dinge ihren Lauf nehmen und passieren. 

Intervention von Birgit Kunz, ein Mensch ist keine Insel.

Besonderer Dank an Raphael Masche.

Die Ausstellung wurde gefördert von der Schulze – Fielitz – Stiftung Berlin.

Workshop Kreatives Schreiben im Kontext zeitgenössischer Kunst. Durchgeführt von KuLi – Kunst und Literatur: Miriam Rürup (Autorin) und Katrin Kamrau (Kunstschaffende).

Ausgehend von der aktuellen Ausstellung „Dinge passieren“ nähern sich Teilnehmende mit Methoden des kreativen Schreibens Werken zeitgenössischer Kunst assoziativ, kreativ, poetisch, humor- und gedankenvoll. Für ca. 8 Erwachsene ab 16 Jahren, in deutscher und englischer Sprache.

Kontakt und weitere Informationen: info@schreibwirtschaft.de

Zur Ausstellung gibt es eine Edition die es beim Besuch zu erwerben oder online zu bestellen gibt.

Fotos: Sedlar & Wolff

Tristan Rolin & Mona Schmidtke

Dinge passieren

Installation

Opening, 9 April 2021 starts at 8 p.m. live on Instagram / Exhibition, 10 April – 1 May 2021

The exhibition has an online presence at www.dingepassierenjetzt.de.

With their installation work, Tristan Rolin and Mona Schmidtke observe different states of a system. A system that always overlaps into other systems, and is exposed at the same time to the influence of neighbouring movements.

Concentration of its own order. An order in which simultaneity is fundamental; things take their course and happen.

Workshop on creative writing in the context of contemporary art. Carried out by KuLi – Art and Literature: Miriam Rürup (author) and Katrin Kamrau (artist) 

Starting with the current exhibition “Dinge passieren”, participants use methods of creative writing to approach works of contemporary art in an associative, creative, poetic, humorous and thoughtful way.  For approx. 8 adults aged 16 or older, in German and English 

Contact and further information: info@schreibwirtschaft.de

www.tristanrolin.fr

www.monaschmidtke.de

© Studio Lindhorst – Emme

© Studio Lindhorst – Emme

© Studio Lindhorst – Emme